Schwingungsrisskorrosion

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Schwingungsrisskorrosion ist die transkristalline oder interkristalline Rissbildung in Werkstoffen aufgrund mechanischer Schwingungen. Das Auftreten dieser Korrosion hängt von der Beanspruchung ab und tritt meistens oberhalb eines spezifischen Grenzwertes auf. Im Gegensatz zur Spannungsrisskorrosion ist die Belastung zyklisch oder periodisch. Die Schwingungsrisskorrosion tritt plötzlich auf und ist äußerlich meistens nicht sichtbar.

Je nach Art der Beanspruchung des Bauteils kann unterschieden werden in Schwingungsrisskorrosion durch:

Die Intensität der Schwingungsrisskorrosion hängt ab – außer von der Höhe und der Frequenz der Belastung – von:

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • F. Dehn, G. König, G. Marzahn: Konstruktionswerkstoffe im Bauwesen. Ernst & Sohn, Berlin 2003, ISBN 978-3-433-01652-7, S. 195.
  • Günter Wossog (Hrsg.): Handbuch Rohrleitungsbau. 2. Auflage, Vulkan Verlag, Essen 2003, ISBN 3-8027-2723-1, S. 879, 880.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]