Seda Röder

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Seda Röder (2004)

Seda Röder, geb. Sesigüzel, (* 24. November 1980 in Istanbul) ist eine türkische Pianistin, die sich auf Gesprächskonzerte und zeitgenössische Musik spezialisiert.

Ausbildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seda Röder begann ihr Klavierstudium im Alter von zehn Jahren als Jungstudentin am Staatlichen Konservatorium der Mimar Sinan Universität in Istanbul. Nach ihrem Debüt als Pianistin im Alter von dreizehn Jahren begeisterte sie beim Wettbewerb Junger Künstler, ausgerichtet von der Assoziation des Staatlichen Symphonie Orchesters der Stadt Adana, mit ihrer Interpretation von Mozarts Klavierkonzert in A-Dur, KV 488. Nach weiteren Studien in der Türkei und einem Diplomabschluss „mit Auszeichnung“ wurde Röder ein Stipendium der Österreichischen Hochschule in Istanbul verliehen, welches es ihr erlaubte, an der Internationalen Sommerakademie Mozarteum Salzburg im Jahre 2001 teilzunehmen. Während der Sommerakademie erhielt sie Unterricht bei Christoph Lieske (Salzburg) und Jacob Lateiner (New York). Im darauf folgenden Wintersemester wurde sie in die Meisterklasse von Rolf Plagge am Salzburger Mozarteum aufgenommen, welche sie im Sommer 2006 ausgezeichnet absolvierte. Des Weiteren hat sie an den Meisterkursen bei Karl-Heinz Kämmerling und András Schiff teilgenommen. Von Oktober 2006 bis August 2007 absolvierte Röder ein Aufbaustudium bei Gerhard Oppitz an der Musikhochschule München.

Diskographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mozart.Brahms.Berg (2008)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Debütalbum der Künstlerin wurde im Dezember 2008 veröffentlicht und enthält Musik von Komponisten, die in Wien aktiv waren.

Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wolfgang Amadeus Mozart: Klaviersonate Nr. 2 F-Dur KV 280 - Allegro assai
  2. Wolfgang Amadeus Mozart: Klaviersonate Nr. 2 F-Dur KV 280 – Adagio
  3. Wolfgang Amadeus Mozart: Klaviersonate Nr. 2 F-Dur KV 280 – Presto
  4. Johannes Brahms: Sechs Klavierstücke op. 118 – Intermezzo in a-Moll
  5. Johannes Brahms: Sechs Klavierstücke op. 118 – Intermezzo in A-Dur
  6. Johannes Brahms: Sechs Klavierstücke op. 118 – Ballade in g-Moll
  7. Johannes Brahms: Sechs Klavierstücke op. 118 – Intermezzo in f-Moll
  8. Johannes Brahms: Sechs Klavierstücke op. 118 – Romanze in F-Dur
  9. Johannes Brahms: Sechs Klavierstücke op. 118 – Intermezzo in es-Moll
  10. Alban Berg: Klaviersonate op. 1

Stipendien und Preise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In vorhergehenden Jahren wurden ihr Stipendien des Österreichischen Bildungsministeriums sowie des Deutschen Akademischen Austauschdienstes verliehen. Des Weiteren wurden ihr Leistungsstipendien des St. Georg Kollegs Istanbul und der Hochschule Mozarteum verliehen. Sie ist Preisträgerin beim Nationalen Kammermusikwettbewerb in Corum (Türkei).

Unterrichtstätigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2007 engagierte sich Seda Röder in der "Stiftung zur Förderung von Kultur und Zivilisation"[1] in München. Im Oktober 2007 wurde Seda Röder als Fellow an die Harvard University eingeladen, wo sie von 2008 bis 2012 auch unterrichtete. Gleichzeitig war sie auch "affiliated artist" am Massachusetts Institute of Technology (MIT).

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.internationalestiftung.de (Memento des Originals vom 29. September 2007 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.internationalestiftung.de
  • Erika Pichler: „Arm und begabt“ − ein Klischee wird Realität. In: Salzburger Nachrichten. Die Studentenseite vom 4. Dezember 2004, S. 2.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]