Segelfluggelände Boberg

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Segelfluggelände Boberg
Segelflugplatz Boberg.jpg
Kenndaten
ICAO-Code ohne
Koordinaten

53° 30′ 53″ N, 10° 8′ 39″ OKoordinaten: 53° 30′ 53″ N, 10° 8′ 39″ O

2 m (7 ft) über MSL
Basisdaten
Eröffnung 1952
Betreiber Hamburger Verein für Luftfahrt e.V.
Hamburger Aero Club Boberg e.V.
Start- und Landebahn
12/30 1200 m × 50 m Gras

i1 i3


i7 i10 i12 i14

Das Segelfluggelände Boberg ist ein Segelfluggelände in der Boberger Niederung im Osten Hamburgs und beheimatet den Hamburger Verein für Luftfahrt und den Hamburger Aero Club Boberg. Der Segelflugplatz befindet sich etwa 10 km östlich des Hamburger Stadtzentrums im Naturschutzgebiet unterhalb des Geesthangs, unweit vom Boberger See.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hamburger Verein für Luftfahrt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verein wurde 1908 als Hamburger Verein für Luftschifffahrt gegründet, später in Hamburger Verein für Luftfahrt (HVL) umbenannt. Bis etwa 1965 gab es die Sparten Motorflug, Segelflug, Modellflug und Ballonfahrt, heute betreibt der Verein vorwiegend Segelflug in verschiedenen Varianten. Der HVL ist anerkannter Ausbilder für Segelflug, Tourenmotorsegler und ultraleichte Segelflugzeuge. Der HVL hat über 120 Mitglieder und 13 clubeigene Flugzeuge.

Hamburger Aero Club Boberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Hamburger Aero Club Boberg wurde 1953 in Boberg gegründet und ist mit etwa 270 Mitgliedern, 15 clubeigenen (12 Segelflugzeuge, 2 Motorsegler und ein Schleppflugzeug) sowie 28 privaten Segelflugzeugen ebenso wie der HVL einer der größten Segelflugvereine Deutschlands.

Platzdaten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Platz ist zugelassen für Segelflugzeuge, selbststartende Motorsegler und Luftfahrzeuge, die bestimmungsgemäß zum Schleppen von Segelflugzeugen oder Motorseglern dienen. Für platzfremde motorbetriebene Flugzeuge ist der Platz nicht zugelassen.

2003 ereignete sich auf dem Gelände ein tödlicher Flugunfall.[1] Zwei weitere Unfälle in 2011[2] und 2016[3] gingen glimpflicher ab. Hierbei blieb es bei hohem Sachschaden und einem Beinbruch.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Lauenburgische Landeszeitung am 16. März 2003
  2. Flugunfall 2011, Pressebericht Abendblatt
  3. Flugunfall 2016, Pressebericht Abendblatt

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Segelflugplatz Boberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Blick auf den Segelflugplatz Boberg (in der Dämmerung)