Sergei Sviatchenko

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Sergei Sviatchenko (* 1952 in Charkow) ist ein ukrainischer Künstler.

Leben[Bearbeiten]

Sviatchenko hat 1975 eine Ausbildung als Architekt und Künstler in der Akademie für Kunst und Architektur in Charkow erhalten, und 1986 erreichte er den Ph. D. der Architekturschule in Kiew. Sviatchenkos Stil ist eine Form der abstrakten Expressionismus, wobei er mehrmals das Motiv übermalt. In seinen Landschaftsgemälden ist die Tiefe oft wichtiger als das Motiv selbst.

Sviatchenko experimentiert immer mit Medien und Installationen. Das vorgezogene Medium ist das Acrylgemälde auf Leinwand, aber Sviatchenko hat auch Installationen, Foto- und Videokunst gemacht. Weiterhin hat er auch Fotos manipuliert. Die Collage war, was ihn in der Ukraine bekannt machte. Die abstrakte Kunst in der Sowjetunion wurde nicht respektiert, wo die Kunst dem Regime dienen sollte.

Seit Mitten der 1970er Jahre arbeitete Sviatchenko mit Collagen, und seit Mitte der 1980er mit Gemälden.

Die Inspiration für seine Kunst hat Sviatchenko unter anderem vom Surrealismus und von der Architektur. Künstler wie Michelangelo und Le Corbusier, denen es gelungen ist, die Kunst mit der Architektur zu vereinigen, sind seine Vorbilder. Der Vater von Sergei, Jewgeni Swjatschenko, der Architekt war und auch selbst als Künstler in Wasserfarben wirkte, war doch seine wichtigste Inspiration. Er zeigte dem Sohn die russische Kunst aus der Zeit vor der Oktoberrevolution im Jahr 1917, wo besonders die weiße Farbe fürs Licht und das Raum entscheidend war.

Sviatchenko lebt seit 1990 in Dänemark.

Literatur[Bearbeiten]

  • Sviatchenko, Sergei: Sergei Sviatchenko, Borgens Forlag, 2002
  • Sviatchenko, Sergei. Sergei Sviatchenko: Paintings & Others 1991-2006, Hovedland, 2006

Weblinks[Bearbeiten]