Serie A (Eishockey)

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Italian Hockey League - Elite

Aktuelle Saison IHL Elite 2017/18
Sportart Eishockey
Abkürzung IHL Elite
Verband Federazione Italiana Sport del Ghiaccio
Ligagründung 1924
Mannschaften 8
Land/Länder ItalienItalien Italien
Titelträger Ritten Sport (3)
Rekordmeister HC Bozen (19)
Website www.fisg.it

Die Italian Hockey League - Elite ist die höchste Eishockey-Liga Italiens. Die Liga wurde 1924 als Serie A gegründet, später in Serie A1 und im Jahr 2013 in Elite A umbenannt. Schließlich bekam sie 2014, als sie mit der zweithöchsten Spielklasse, der Serie A2 (INL), zusammengelegt wurde, wieder ihren alten Namen Serie A zurück. Seit 2017 trägt sie den Namen IHL Elite.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erster Puckeinwurf Finalspiel 2010/11 Pustertal-Asiago
Ein Spiel der Saison 2009/10 zwischen dem HC Bozen und dem SG Pontebba in der Eiswelle von Bozen

In der Saison 2007/08 nahmen neun Teams am Ligabetrieb teil, Meister wurde HC Bozen. Nach der regulären Saison folgen zwei sogenannte Masterrunden mit zwei Gruppen, verteilt nach der Saisonplatzierung. Je nach Platzierung in der Masterrunde spielen die Vereine dann in einer Play-off-Runde im Modus Best-of-Five, beginnend mit dem Viertelfinale, den Meister aus.

In der Saison 2008/09 nahmen 8 Mannschaften an der Meisterschaft teil. Nach der regulären Saison folgte eine Zwischenrunde und danach dann schließlich die Play-offs bzw. Play-out. Vier Mannschaften der insgesamt Acht spielten Play-off, die anderen Vier spielten Play-out. Play-off begegneten sich der erst- und viert-platzierte (Bozen- Cortina) und der zweit und dritt-platzierte (RittenPustertal). Gespielt wurde dabei Best-of-seven. Der SV Ritten und der HC Bozen qualifizierten sich für das Finale, wobei sich der HC Bozen den Meistertitel holte.

Nachdem im Sommer 2014 den Mannschaften der zweiten Liga, die im Jahr zuvor an der INL (zweithöchste österreichische Liga) die Teilnahme an genannten Meisterschaft verboten wurde und sie damit nach nur einem Jahr zur Rückkehr nach Italien gezwungen waren, wurden die zwei Ligen zusammengelegt und also nahmen in der Saison 2014/15 zwölf Teams an der Liga teil. Zudem entschloss man sich wieder den alten Namen (Serie A) zu verwenden.

Vor der Saison 2017/18 wurde eine weitere Ligareform durchgeführt, dabei wurde das Ligasystem in Italian Hockey League umbenannt. Die höchste Spielklasse – die IHL Elite – wird durch die Teilnehmer der Alps Hockey League ausgespielt, wobei sich vier Mannschaften für das Liga-Finale qualifizieren.

Der Spielbetrieb wird von der FISG (Italienischer Eishockeyverband) organisiert. Wie im Fußball erhält der Gewinner der Meisterschaft den Scudetto, eine Plakette in den italienischen Nationalfarben, die er in der Folgesaison auf dem Trikot tragen darf.

Rekordmeister der Liga ist der HC Bozen (der seit der Saison 2013/14 an der Erste Bank Eishockey Liga, der höchsten österreichischen Liga, teilnimmt) mit 19 Titeln vor dem SG Cortina mit 16 Titeln und dem HC Milano mit 15 Titeln.

Außerdem findet in jedem Jahr die Coppa Italia sowie die Supercoppa parallel zur regulären Saison statt.

Die nächsttiefere italienische Spielklasse war bis 2017 die Serie B, die seither Italian Hockey League heißt.

Vereine 2017/18[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Team Stadt Spielstätte Kapazität
Asiago Hockey Asiago, Venetien Pala Hodegart 2200
SG Cortina Cortina d’Ampezzo, Venetien Olympisches Eisstadion Cortina 2700
SHC Fassa Canazei, Trentino Gianmario Scola 3500
HC Gherdëina Wolkenstein, Südtirol Eisstadion Pranives 2000
HC Pustertal Bruneck, Südtirol Rienzstadion 2150
Ritten Sport Ritten, Südtirol Arena Ritten 1200
HC Neumarkt Neumarkt, Südtirol Würth Arena 1200
WSV Sterzing Broncos Sterzing, Südtirol Weihenstephan Arena 1700

Meister der ersten italienischen Liga[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1925 HC Milano
1926 HC Milano
1927 HC Milano
1930 HC Milano
1931 HC Milano
1932 SG Cortina
1933 HC Milano
1934 HC Milano
1935 HC Diavoli Rossoneri Milano
1936 HC Diavoli Rossoneri Milano
1937 HC Milano
1938 AC Milanese DG[1]
1941 AC Milanese DG[1]
1947 HC Milano
1948 HC Milano
1949 HC Diavoli Rossoneri Milano
1950 HC Milano
1951 HC Milano
1952 HC Milano
1953 HC Diavoli Rossoneri Milano
1954 HC Milano
1955 HC Milano
1957 SG Cortina
1958 HC Inter Mailand[1]
1959 SG Cortina
1960 HC Diavoli Mailand[1]
1961 SG Cortina
1962 SG Cortina
1963 HC Bozen
1964 SG Cortina
1965 SG Cortina
1966 SG Cortina
1967 SG Cortina
1968 SG Cortina
1969 HC Gherdëina
1970 SG Cortina
1971 SG Cortina
1972 SG Cortina
1973 HC Bozen
1974 SG Cortina
1975 SG Cortina
1976 HC Gherdëina
1977 HC Bozen
1978 HC Bozen
1979 HC Bozen
1980 HC Gherdëina
1981 HC Gherdëina
1982 HC Bozen
1983 HC Bozen
1984 HC Bozen
1985 HC Bozen
1986 HC Meran
1987 AS Mastini Varese Hockey
1988 HC Bozen
1989 AS Mastini Varese Hockey
1990 HC Bozen
1991 HC Milano Saima
1992 HC Devils Milano
1993 HC Devils Milano
1994 AC Milan[2]
1995 HC Bozen
1996 HC Bozen
1997 HC Bozen
1998 HC Bozen
1999 HC Meran
2000 HC Bozen
2001 AS Asiago Hockey
2002 HC Milano Vipers
2003 HC Milano Vipers
2004 HC Milano Vipers
2005 HC Milano Vipers
2006 HC Milano Vipers
2007 SG Cortina
2008 HC Bozen
2009 HC Bozen
2010 AS Asiago Hockey
2011 AS Asiago Hockey
2012 HC Bozen
2013 AS Asiago Hockey
2014 Ritten Sport
2015 AS Asiago Hockey
2016 Ritten Sport
2017 Ritten Sport
2018 Ritter Buam
2019 Ritter Buam

Einzelnachweise und Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d AC Milanese DG, HC Inter Mailand und HC Diavoli Mailand sind Teams, die aus der Auflösung des HC Milano und den HC Diavoli Rossoneri Milano entstanden.
  2. Der HC Devils Milano spielte in der Saison 1993/94 unter dem Namen AC Milan

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]