Sondermaschinenbau

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Als Sondermaschinenbau bezeichnet man einen Zweig des Maschinenbaus, der spezielle Geräte, Apparate und Sondermaschinen herstellt. Im überkommenen Sprachgebrauch aus der DDR werden in den neuen Bundesländern auch noch die Begriffe Ratiomittelbau und Rationalisierungsmittelbau verwendet.

Im Gegensatz zu Serienmaschinen werden diese speziell nach Kundenwunsch konstruiert und in Werkstätten einzeln angefertigt. Dabei reicht die Spanne von der komplett neu entwickelten Maschine bis zu mehr oder weniger umfangreichen kundenspezifischen Anpassungen an in Serie gefertigten Maschinen oder Maschinenkomponenten. Bei Sondermaschinen handelt es sich daher um Einzel- oder Kleinserienanfertigungen, die für spezielle Produkt- und Produktionsanforderungen aufgebaut werden. Die Abgrenzung zum ‚normalen‘ Maschinenbau ist allerdings fließend. Erich Gutenberg charakterisiert Sondermaschinen dadurch, dass sie sich für gleiche oder einige wenige ähnliche Arbeitsgänge verwenden lassen oder dass sie auf die Bearbeitung bestimmter Werkstoffe spezialisiert sind.[1]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Erich Gutenberg: Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, Erster Band Die Produktion 14. Auflage, S. 82, Springer-Verlag Berlin Heidelberg (1968)