Spezial-Tourenwagen-Trophy

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Spezial-Tourenwagen-Trophy
Spezial-Tourenwagen-Trophy.jpg
Fahrzeugtyp Tourenwagen, Gran Turismo
Land oder Region Deutschland, Europa
Erste Saison 1986
Offizielle Website www.spezial-tourenwagen-trophy.de

Die Spezial-Tourenwagen-Trophy, oder kurz STT, wurde 1986 von Udo Lohmann ins Leben gerufen. Dadurch wurde für die vielen Gruppe-2- und Gruppe-5-Fahrzeuge aus der Deutschen Rennsport-Meisterschaft ein neues Betätigungsfeld geschaffen. Seit 1996 fungiert Rolf Krepschik als Organisator der Serie. In verschiedenen Hubraumklassen treten Tourenwagen und Gran Turismos ab Baujahr 1968 gegeneinander an. Der Großteil der Rennen findet in Deutschland statt, doch gibt es jedes Jahr einige Starts im benachbarten Ausland.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jürgen Alzen und René Snel im Zweikampf auf dem Hockenheimring 2010

Im ersten Jahr waren nur die drei Klassen für Fahrzeuge bis 1300 cm³, bis 2000 cm³ und über 2000 cm³ ausgeschrieben. 1987 wurde eine weitere Klasse für Fahrzeuge bis 1600 cm³ eingeführt. Die Fahrzeuge mussten dem Reglement der Gruppe H entsprechen. Highlights in dieser Zeit waren Starts im Rahmen des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring oder im Rahmen der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft. Die Starterfelder waren in zwei Divisionen eingeteilt, die am Rennwochenende jeweils ein Rennen bestritten. Die Ausnahme bildete der Lauf auf der Nordschleife, wo 1988 insgesamt 120 Fahrzeuge antraten. Durften bisher ausschließlich Gruppe-H-Fahrzeuge in der STT starten, so waren ab 1993 auch erstmals DTM-Fahrzeuge in der STT zugelassen.

STT heute[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ulrich Becker auf dem Hockenheimring 2019

Die Fahrzeuge werden in 10 Klassen für Tourenwagen und GT-Fahrzeuge wie folgt unterteilt:

  • Klasse 1: STT Fahrzeuge über 5500 cm³
  • Klasse 2: STT Fahrzeuge über 3800 bis 5500 cm³
  • Klasse 2T: STT Fahrzeuge mit Turboaufladung - Faktor × 1,7 über 2000 bis 3200 cm³
  • Klasse 3: STT Fahrzeuge über 3400 bis 3800 cm³
  • Klasse 4: STT Fahrzeuge über 3200 bis 3400 cm³
  • Klasse 4T: STT Fahrzeuge mit Turboaufladung über 1600 bis 2000 cm³
  • Klasse 5: STT Fahrzeuge über 2500 bis 3200 cm³
  • Klasse 5T: STT Fahrzeuge mit Turboaufladung bis 1600 cm³
  • Klasse 6: STT Fahrzeuge bis 2500 cm³ in 3 Gewichtsgruppen- über 2L (975 kg) bis 2 L (900) und bis 1,8L (820 kg)
  • Klasse 7: Porsche luftgekühlt bis 3800 cm³ und Porsche Transaxle 4 Zylinder Turbo sowie Porsche 996 bis 3600 cm³, ausgenommen R-Typen und Turbo.
  • STT Spezial Klasse 8: Sonderfahrzeuge über 3400 cm³
  • STT Spezial Klasse 9: Sonderfahrzeuge bis 3400 cm³

Pro Veranstaltung sind ein freies Training von ca. 20 Minuten und zwei Qualifikations-Trainings (Zeittraining) von jeweils mindestens 20 Minuten vorgesehen. Die Wertungsläufe gehen über eine Distanz von 25 bis 40 Minuten und beginnen mit rollendem Start.

Die Klassen sind seit 2014 in zwei Divisionen (DIV. I Klassen 1-3, 8 u.9 - DIV II Klassen 4-7) aufgeteilt und starten bei entsprechender Teilnehmerzahl auch in zwei Startgruppen. Während in der Division I die großen Boliden fahren, starten in der Division II die Fahrzeuge bis 3400 cm³ sowie die luftgekühlten und Transaxle-Porsche. Geehrt werden beide Divisionen auf dem Gesamtsiegerpodest. Außerdem werden die jeweils drei besten Piloten am Saisonende mit Pokalen belohnt.

Als Highlight seit 2016 finden einige der Läufe der STT im Rahmen der ADAC GT Masters statt, 2017 auch beim Truck-Grand-Prix.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Spezial Tourenwagen Trophy – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien