Spondylosis deformans

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Klassifikation nach ICD-10
M47.- Spondylose
ICD-10 online (WHO-Version 2019)
Spondylose der Brustwirbelsäule

Spondylosis deformans, deutsch Spondylose (auch Wirbelsäulenverschleiß genannt), ist ein Sammelbegriff für degenerative Veränderungen an Wirbelkörpern (und Intervertebralräumen), die sich röntgenologisch als Unregelmäßigkeiten (z. B. Zacken, Erhebungen oder Randwülste) darstellen. Konkrete Angaben über den Zustand der Bandscheiben oder klinische Symptome sind mit diesen Verschleißzeichen an den Wirbelkörpern nicht verbunden.

Ursächlich werden degenerative Veränderungen der Bandscheiben (Chondrose) angenommen. Leitsymptom der Spondylosis deformans sind die Spondylophyten (Randzackenbildungen an den Wirbelkörpern). Sie können im Verlaufe der Erkrankung an Größe zunehmen und letztlich ein oder mehrere Wirbelsegmente knöchern verbinden (Ankylose).

Verschleißbedingte spondylotische Veränderungen hatten bereits Dinosaurier im Mesozoikum wie deren 20 bis 30 Meter langen Wirbelsäulen erkennen lassen.[1]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wolfgang Miehle: Gelenk- und Wirbelsäulenrheuma. Eular Verlag, Basel 1987, ISBN 3-7177-0133-9, S. 10 und 175.
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