Spracheinwilligung

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Unter Spracheinwilligung (Voice Permission) versteht man ein ausdrückliches Zustimmungsverfahren aus dem Permission Marketing, bei dem der Endverbraucher seine Werbeeinwilligung über natürliche Sprache erteilen (oder auch entziehen) kann.

Anwendung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ablauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bild: Frank Strzyzewski und Torsten Schwarz bei der ersten Spracheinwilligungs-Erhebung
Frank Strzyzewski und Torsten Schwarz bei der ersten Spracheinwilligungs-Erhebung

Die Erhebung der Werbeeinwilligung auf dem Sprachkanal kann z. B. über ein Call Center oder digitale Sprachassistenten erfolgen.

Im Falle des E-Mail-Marketings gibt der Endverbraucher dabei seine E-Mail-Adresse per Sprache an. An diese E-Mail-Adresse wird dann eine Bestätigungs-E-Mail (Double-Opt-in) ausgelöst. Der erste Schritt dieser zweistufigen Einwilligung ist die Spracheinwilligung (Single Opt-in), welche dabei für Nachweiszwecke protokolliert werden muss. Wenn Sprache als biometrisches Merkmal eingesetzt wird, lassen sich Werbeeinwilligungen auch ohne Bestätigungs-E-Mail rechtssicher erheben.

Anwendungsbeispiel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste Spracheinwilligung über den Sprachassistenten Alexa wurde am 4. Oktober 2018 in Wien von Torsten Schwarz am Rande der Jetzt-E-Mail-Konferenz auf einem Test-Skill der Firma XQueue GmbH[1] auf einem Amazon Echo erhoben.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Premiere – per Voice Permission XQueue Newsletter abonniert | XQueue GmbH. In: XQueue GmbH. 5. Oktober 2018 (xqueue.de [abgerufen am 17. Oktober 2018]).