Stéphane Robert

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Stéphane Robert Tennisspieler
Stéphane Robert
Stéphane Robert 2013 in Wimbledon
Nation: FrankreichFrankreich Frankreich
Geburtstag: 17. Mai 1980
Größe: 185 cm
Gewicht: 77 kg
1. Profisaison: 2001
Spielhand: Rechts, beidhändige Rückhand
Trainer: Daniel Meyers
Preisgeld: 1.789.931 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 31:51
Höchste Platzierung: 59 (18. Juli 2016)
Aktuelle Platzierung: 59
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 9:18
Karrieretitel: 1
Höchste Platzierung: 99 (28. April 2014)
Aktuelle Platzierung: 213
Grand-Slam-Bilanz
Letzte Aktualisierung der Infobox: 18. Juli 2016
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

Stéphane Robert (* 17. Mai 1980 in Montargis) ist ein französischer Tennisspieler.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stéphane Robert begann im Alter von acht Jahren mit dem Tennisspielen, es dauerte jedoch bis zum Jahr 2001, bis er sich für eine Karriere als Tennisprofi entschieden hatte. Im Februar 2002 gewann er in Tel Aviv seinen ersten Titel bei einem Future-Turnier und stieg daraufhin in die Top 400 der ATP-Weltrangliste ein.

Nach drei weiteren Future-Titeln im Juni und Juli 2003 spielte er im September 2003 in Kiew erstmals ein Turnier der ATP Challenger Tour und erreichte auf Anhieb das Halbfinale. Eine Woche später in Sofia konnte er dann sogar den Titel gewinnen. Das Jahr beendete Robert auf Rang 230 der Weltrangliste.

Im April 2004 konnte er sich in Houston erstmals für die Hauptrunde eines ATP-Turniers qualifizieren. Er besiegte dort in der ersten Runde seinen Landsmann Jean-Christophe Faurel, bevor er gegen Luis Horna in drei Sätzen ausschied. 2004 bekam er vom französischen Verband eine Wildcard für die French Open; er verlor dort in der ersten Runde gegen den an Position 30 gesetzten Mariano Zabaleta. Im September 2004 gewann Robert in Budapest seinen zweiten Challenger-Titel.

Im Jahr 2005 konnte Robert nur noch wenige Matches gewinnen, die einzigen Erfolge in diesem Jahr waren ein Future-Titel in Barcelona im Oktober 2005 sowie ein Doppeltitel beim Challenger-Turnier von Réunion im November 2005 (an der Seite von Teimuras Gabaschwili). In der Weltrangliste fiel er auf Platz 586 zurück.

Das Jahr 2006 begann dann wieder erfolgreicher. Nach einem weiteren Future-Titel konnte er in Wrexham erstmals seit über einem Jahr wieder ein Challenger-Finale erreichen; zudem gewann er im Doppel an der Seite von Jean-François Bachelot den Titel. Im März 2006 folgte ein weiterer gemeinsamer Titel in Cherbourg, so dass das Duo eine Wildcard für die French Open bekam. Nachdem sie das erste Match gewinnen konnten, schieden sie jedoch in der zweiten Runde gegen die gesetzten Andrei Pavel und Alexander Waske aus. Im Einzel verlief das Jahr nicht mehr so erfolgreich, Robert konnte sich jedoch aufgrund seiner Erfolge am Jahresanfang in den Top 300 halten.

Zu Beginn des Jahres 2007 gewann Robert zwei Future-Titel, dann folgte ein großer Rückschlag. Er hatte sich mit Hepatitis A infiziert und musste deshalb von Februar 2007 bis Juni 2008 komplett pausieren. Dadurch fiel er aus der Weltrangliste und musste sich nun wieder hocharbeiten. Innerhalb von sechs Monaten erreichte er dank zweier Future-Titel sowie drei weiterer Endspiele wieder einen Platz in den Top 400.

Das Jahr 2009 ging ähnlich erfolgreich weiter. Dank mehrerer Future-Titel und Endspiele kletterte er im Ranking kontinuierliche nach oben und konnte ab März 2009 wieder auf Challenger-Turnieren spielen. Im Juni 2009 gewann er in Košice seinen dritten Challenger-Titel, den ersten seit fast fünf Jahren. Im September 2009 folgte in Alphen aan den Rijn der nächste Titel, zudem erreichte er in Orléans und Jersey jeweils das Finale. Dabei besiegte er unter anderem seinen Landsmann Jérémy Chardy, zu diesem Zeitpunkt auf Platz 36 der Weltrangliste. Er beendete das Jahr auf seiner bislang besten Platzierung, Rang 108.

Im Januar 2010 konnte Robert nach über fünf Jahren sein Comeback auf der ATP Tour feiern. Nach einer Zweitrundenniederlage in Chennai gewann er in der ersten Runde der Australian Open gegen den Italiener Potito Starace zum ersten Mal ein Grand-Slam-Match. In der zweiten Runde schied er gegen den an Position 31 gesetzten Spanier Albert Montañés in fünf Sätzen aus, nachdem er nach Sätzen bereits mit 2:0 geführt hatte. Im Februar 2010 feierte er dann den bislang größten Erfolg seiner Karriere. In Johannesburg erreichte Robert nach Siegen unter anderem über den Weltranglisten-18. David Ferrer sein erstes ATP-Finale. Dort unterlag er jedoch dem Spanier Feliciano López. Dennoch stieg er daraufhin erstmals in die Top 100 der Weltrangliste ein. Beim Challenger-Turnier von Tanger war er an Position 1 gesetzt und gewann das Turnier dann auch im Endspiel gegen Alexander Dolgopolow. Dadurch erreichte er mit Rang 61 seine bislang beste Platzierung in der Weltrangliste. Seitdem spielte er nun nur noch auf der ATP Tour, konnte jedoch nur bei fünf von 14 gespielten Turnieren die zweite Runde erreichen. Dadurch fiel er zum Jahresende wieder auf Platz 122 zurück.

Anfang 2011 konnte sich Robert nach einer Zweitrundenniederlage in Chennai erfolgreich für die Australian Open qualifizieren. In der ersten Hauptrunde verlor er jedoch in vier Sätzen gegen den an Position 14 gesetzten Nicolás Almagro. Nach einer Challenger-Halbfinalteilnahme in Cherbourg im Februar 2011 konnte er im März in Le Gosier erstmals seit über einem Jahr wieder ein Challenger-Finale erreichen. Dabei besiegte er unter anderem die Top-100-Spieler Dustin Brown, Pablo Andújar und Jarkko Nieminen, verlor jedoch im Finale gegen Olivier Rochus. Im Doppel gewann er zusammen mit Riccardo Ghedin seinen ersten Titel seit über fünf Jahren. Ende April erreichte Robert in Ostrava durch einen Sieg über den an Position 3 gesetzten Benoît Paire ein weiteres Challenger-Finale, das er klar gegen den Qualifikanten Ádám Kellner gewann. Neben dem Einzeltitel gewann er zudem zusammen mit Olivier Charroin auch den Titel in der Doppelkonkurrenz. Nach einer Challenger-Halbfinalteilnahme in Bordeaux qualifizierte er sich Ende Mai erfolgreich für die French Open, bei denen er in der ersten Runde auf den Weltranglistensechsten Tomáš Berdych traf. Nachdem der letztjährige Halbfinalist nach Sätzen bereits mit 2:0 geführt hatte, konnte sich Robert ins Match zurückkämpfen; er gewann schließlich mit 9:7 im fünften Satz.

Teile dieses Artikels scheinen seit 2011 nicht mehr aktuell zu sein.
Bitte hilf mit, die fehlenden Informationen zu recherchieren und einzufügen.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Legende (Anzahl der Siege)
Grand Slam
ATP World Tour Finals
ATP World Tour Masters 1000
ATP World Tour 500 (1)
ATP World Tour 250
ATP Challenger Tour (15)
Titel nach Belag
Hartplatz (0)
Sand (1)
Rasen (0)
Teppich (0)

Einzel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Turniersiege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 14. September 2003 BulgarienBulgarien Sofia Sand DeutschlandDeutschland Daniel Elsner 6:1, 4:6, 7:64
2. 18. September 2004 UngarnUngarn Budapest Sand ItalienItalien Alessio di Mauro 6:1, 4:6, 7:5
3. 13. Juni 2009 SlowakeiSlowakei Košice Sand TschechienTschechien Jiří Vaněk 7:65, 7:65
4. 13. September 2009 NiederlandeNiederlande Alphen aan den Rijn Sand Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Michael Russell 7:62, 5:7, 7:65
5. 20. Februar 2010 MarokkoMarokko Tanger Sand UkraineUkraine Alexander Dolgopolow 7:65, 6:4
6. 1. Mai 2011 TschechienTschechien Ostrava Sand UngarnUngarn Ádám Kellner 6:1, 6:3
7. 21. Februar 2016 IndienIndien Neu-Delhi Hartplatz IndienIndien Saketh Myneni 6:3, 6:0

Finalteilnahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 7. Februar 2010 SudafrikaSüdafrika Johannesburg Hartplatz SpanienSpanien Feliciano López 5:7, 1:6

Doppel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Turniersiege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ATP World Tour[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 27. April 2014 SpanienSpanien Barcelona Sand NiederlandeNiederlande Jesse Huta Galung KanadaKanada Daniel Nestor
SerbienSerbien Nenad Zimonjić
6:3, 6:3
ATP Challenger Tour[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 8. August 2004 PolenPolen Posen (1) Sand PolenPolen Adam Chadaj TschechienTschechien Tomáš Cibulec
TschechienTschechien David Škoch
3:6, 6:1, 6:2
2. 26. November 2005 ReunionRéunion Réunion Hartplatz RusslandRussland Teimuras Gabaschwili KroatienKroatien Ivan Cerović
Serbien und MontenegroSerbien und Montenegro Petar Popović
6:4, 6:3
3. 29. Januar 2006 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Wrexham Hartplatz (i) FrankreichFrankreich Jean-François Bachelot Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Colin Fleming
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jamie Murray
6:4, 7:5
4. 5. März 2006 FrankreichFrankreich Cherbourg Hartplatz (i) FrankreichFrankreich Jean-François Bachelot ThailandThailand Sanchai Ratiwatana
ThailandThailand Sonchat Ratiwatana
7:65, 6:3
5. 19. März 2011 GuadeloupeGuadeloupe Le Gosier Hartplatz ItalienItalien Riccardo Ghedin FrankreichFrankreich Arnaud Clément
BelgienBelgien Olivier Rochus
6:2, 5:7, [10:7]
6. 1. Mai 2011 TschechienTschechien Ostrava Sand FrankreichFrankreich Olivier Charroin LettlandLettland Andis Juška
RusslandRussland Alexander Kudrjawzew
6:4, 6:3
7. 24. Juli 2011 PolenPolen Posen (2) Sand FrankreichFrankreich Olivier Charroin BrasilienBrasilien Franco Ferreiro
BrasilienBrasilien André Sá
6:2, 6:3
8. 13. September 2013 SpanienSpanien Sevilla Sand ItalienItalien Alessandro Motti NiederlandeNiederlande Stephan Fransen
NiederlandeNiederlande Wesley Koolhof
7:5, 7:5

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Stéphane Robert – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien