Star-Methode

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Die STAR-Methode ist eine aus den USA stammende formale Befragungstechnik für Bewerbungsgespräche, um umfassende Informationen über die Fähigkeiten und Verhaltensweisen eines Bewerbers in einem bestimmten Situationskontext zu erhalten[1]. Das Acronym STAR steht dabei für Situation, Task, Action und Result, übersetzt etwa Situation, Aufgabe, Handlung und Ergebnis.

Methode[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Befragungstechnik umfasst folgende vier Punkte:

  • Situation: Eine konkrete Situationsbeschreibung mit deren Rahmenbedingungen, die den Ausgangspunkt darstellt.
  • Aufgabe (Task): Welches Ziel wollten Sie in der Situation erreichen bzw. welche Aufgabe sollte gelöst werden?
  • Handlung (Action): Welche Handlungen haben Sie gesetzt, um das Ziel zu erreichen? Welche Alternativen haben Sie erwogen? Warum haben Sie sich für eine bestimmte Handlung entschieden?
  • Ergebnis (Result): Was war das konkrete Ergebnis Ihrer Handlungen? Haben Sie das Ziel erreicht? Was haben Sie aus der Situation gelernt?

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ulrich Jordan, Birgit Külpp, Ines Bruckschen: Das erfolgreiche Einstellungs-Interview: Potenziale für morgen sicher erkennen und gewinnen. Springer-Verlag 2012, ISBN 3-834-93530-1, S. 112 ff.
  • Christof Obermann: Assessment Center: Entwicklung, Durchführung, Trends Mit originalen AC-Übungen. Springer-Verlag 2013, ISBN 3-834-93813-0, S. 163.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ulrich Jordan, Birgit Külpp, Ines Bruckschen Springer-Verlag: 2012 Abschnitt 4.3.4: STAR-L Fragen. In: Das erfolgreiche Einstellungs-Interview: Potenziale für morgen sicher erkennen und gewinnen. Abgerufen am 10. November 2015.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Beschreibung der STAR-Methode durch die Interface GmbH (PDF; 216 kB)