Staubfeuerung

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst.
komplett -- Quotengrote (D|B) 09:29, 7. Sep. 2016 (CEST)

Die Staubfeuerung ist eine Feuerung, bei der gemahlener fester Brennstoff durch eine pneumatische Förderung in den Brennraum eingeblasen wird. Als Brennstoff werden Holz, Steinkohle und Braunkohle, aber auch Tiermehl oder Petrolkoks eingesetzt. Staubfeuerungen werden in Wärmekraftwerken und in der thermischen Verfahrenstechnik (beispielsweise Zementwerke) verwendet.

Da die Brennstoffmengen im Brennraum im Vergleich zur Rostfeuerung sehr gering sind, ist eine schnelle Leistungsanpassung möglich.

Holzstaubfeuerungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Holzstaub steht meistens als Abfallprodukt der Holzbearbeitung zur Verfügung und wird oft direkt in den produzierenden Werken verfeuert. Es werden meistens ausgemauerte Brennkammern verwendet, um einen guten Ausbrand zu erreichen. Das Rauchgas und die Asche werden durch einen Abhitzekessel in Form eines Großwasserraumkessels oder Wasserrohrkessels geleitet und anschließend durch ein Filter zum Abscheiden der Asche geleitet. Die Wärmeleistungen sind abhängig vom Angebot an Holzstaub und dem Bedarf des holzverarbeitenden Betriebes und liegen meistens im Bereich von 2 bis 75 MW.

Kohlenstaubfeuerungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kohlenstaubfeuerung wird meistens in Großkraftwerken eingesetzt. Die Aufbereitung des Brennstoffes erfolgt im Kraftwerk durch den Einsatz von Kohlemühlen.