Stenersen-Museum

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Haupteingang des Stenersen-Museums

Das Stenersen-Museum (norw.: Stenersenmuseet) in Oslo, Norwegen, ist ein Kunstmuseum, das 1994 eröffnet und nach dem norwegischen Kunstmäzen Rolf Stenersen benannt wurde.

Gebäude[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Museum liegt an der Munkedamsveien 15 im Zentrum der norwegischen Hauptstadt. In der Nähe des Museums befindet sich das Nationaltheater und die Konzerthalle.

Die Ausstellungsräume haben eine Fläche von 1800 m², verteilt auf drei Etagen.

Sammlungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Stenersenmuseet ist die Heimat dreier Privatsammlungen.

Rolf Stenersens Sammlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Kunstmäzen Rolf Stenersen vermachte seine Privatsammlung 1936 der Gemeinde Aker. Mit der Eröffnung des Museums 1994 wurde die Sammlung ins Sternersenmuseet verbracht. Stenersens Sammlung beinhaltet in der Hauptsache Werke des norwegischen Malers Edvard Munch, mit dem er befreundet war. Ca. 400 Arbeiten von Munch sind in der Sammlung enthalten. Zu der Sammlung zählen zudem Werke der norwegischen Künstler Ludvig Karsten, Reidar Aulie, Henrik Lund und Rolf Nesch.

Amaldus-Nielsen-Sammlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

300 Gemälde und 100 Zeichnungen des norwegischen Malers Amaldus Nielsen haben ihre Heimat im Stenersenmuseet gefunden. Die Werke des 1932 verstorbenen Künstlers wurden von seiner Familie im Jahr nach seinem Tod der Stadt Oslo geschenkt. Das Museum ist im Besitz der umfangreichsten Sammlung seiner Werke, die zwischen 1856 und 1932 entstanden.

Ludvig-Ravensberg-Sammlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Museum verfügt über fast 160 Werke des norwegischen Künstlers Ludvig Ravensberg (1871–1958). Die Witwe des Künstlers vermachte die Werke 1972 der Stadt Oslo.

Ausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Museum veranstaltet regelmäßig Ausstellungen nationaler und internationaler Künstler. Arbeiten folgender Künstler wurden in den letzten Jahren ausgestellt: Georges Adéagbo (Elfenbeinküste), William Kentridge (Südafrika), Gregory Crewdson (USA), Roger Ballen (USA), Lee Miller (USA), Marina Abramović (Jugoslawien), Yoko Ono (USA), Wangechi Mutu (Kenia).

Exponate (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Koordinaten: 59° 55′ 0″ N, 10° 46′ 27″ O