Streckungswachstum

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Als Streckungswachstum wird die Verlängerung einer pflanzlichen Zelle bezeichnet.

Durch Photosynthese gewonnene Cellulose wird an die sich dadurch vergrößernde Zellwand angelagert. Durch Wasseraufnahme vergrößern sich die Einzelvakuolen (Wassergefäße, verantwortlich für den Zellinnendruck (Turgor)), bis sie schließlich verschmelzen und eine Zentralvakuole bilden, die den Protoplasten (lebender Teil der Zelle) an die Wand drängt. Streckungswachstum ist im Vergleich zum Teilungswachstum (Zellteilung) sehr energieeffizient und für die Größenzunahme von Pflanzen verantwortlich.