Suojeluskunta

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Gruppe von Soldaten der „weißen Truppe“ 1917.

Die Suojeluskunta (oder weiße Truppe), die seit dem 15. Januar 1918 die Weiße Armee bildete, war eine paramilitärische Nationalgarde Finnlands. Sie gilt als Sieger des Finnischen Bürgerkrieges und nahm ebenfalls an einem gescheiterten Putschversuch der Lapua-Bewegung (die als Mäntsälä-Revolte bekannt wurde) teil.

Damalige Flagge der „Weißen Armee“.

Die Pariser Friedenskonferenz 1946 verbot alle faschistoiden Gruppierungen. Die Sowjetunion warf der Suojeluskunta vor, unter diese Definition zu fallen, was zu deren Verbot führte.

Stärke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ende 1917 30.000 Mann
Am Beginn des finnischen Bürgerkrieges 35.000–40.000 Mann [1][2]
Am Ende des finnischen Bürgerkrieges 70.000 Mann [3]
1920 100.000 Mann

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.uppslagsverket.fi/bin/view/Uppslagsverket/Inboerdeskriget
  2. http://www.palasuomenhistoriaa.net/?Suomen_historian_k%E4%E4nnekohtia:Sis%E4llissota_1918_ja_Suomen_armeijan_synty:Suojeluskuntien_alkuvaiheet_ja_sis%E4llissodan_aika
  3. http://www.uppslagsverket.fi/bin/view/Uppslagsverket/Inboerdeskriget