Syndesmophyt

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Unter Syndesmophyten versteht man in der Medizin eine Form von Knochenneubildungen (Osteophyten), welche den Außenrand der Zwischenwirbelscheiben umbauen und so die Beweglichkeit der Wirbelkörper zueinander einschränken. Von den Spondylophyten unterscheiden sie sich dadurch, dass sie vertikal wachsen, der Spondylophyt dagegen wächst eher horizontal und versucht, die Gelenkfläche zu vergrößern. Der Spondylophyt ist eine typische Erscheinung („Verknöcherung“) bei der Spondylosis deformans und der Spondylitis ankylosans.

Vorkommen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Syndesmophyten sind der röntgenologische Leitbefund bei der Spondylitis ankylosans (Morbus Bechterew). Sie werden gebildet, um die betroffenen Gelenke zu entlasten. Daher versucht der Körper im fortgeschritteneren Stadium, die Wirbelsäule zu fixieren.

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