tachles

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Tacheles aufgeführt
tachles
Tachles.png
Beschreibung Schweizer Wochenzeitung
Verlag JM Jüdische Medien AG, Zürich
Hauptsitz Zürich
Erstausgabe 1941 (als Makkabi)
Gründer Adrien Blum
Erscheinungsweise wöchentlich
Verkaufte Auflage 7'000 Exemplare
Reichweite (tachles[1]) 0,026 Mio. Leser
Chefredaktor Yves Kugelmann
Herausgeber Yves Kugelmann

tachles (Untertitel «Das jüdische Wochenmagazin») ist eine jüdische Wochenzeitung in der Schweiz. Sie wird regelmässig durch Sonderbeilagen und Sonderthemen ergänzt. Die Auflage beträgt rund 7'000 Exemplare, die Reichweite ca. 26'000 Leser[1]. Daneben erscheint seit 2005 monatlich das Magazin aufbau.

Die Bezeichnung Tachles, eine Variante von Tacheles, kommt vom hebräischen Wort tachlit תכלית in seiner jiddischen Umformung = «Ziel, Zweck». Tacheles reden bedeutet auch im Jiddischen, dass man offen miteinander diskutiert und seine Meinung zur Sache sagt.

tachles beleuchtet pointiert jüdische Ansichten, enthält aber immer wieder auch deutliche Kritik an Israel, seiner Politik und der Ideologie des Zionismus.

Auf Französisch erscheint tachles unter dem Namen Revue Juive.

tachles wird von der JM Jüdische Medien AG herausgegeben. Eigentümer und Chefredaktor ist Yves Kugelmann.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Adrien Blum gründete 1941 die Zeitschrift Makkabi als Organ des Jüdischen Turn- und Sportverbandes in der Schweiz, das den jüdischen Sport und den Zionismus fördern sollte. 1944 änderte die Publikation ihren Namen in Jüdische Rundschau und entwickelte sich zu einem allgemeinen jüdischen Presseorgan für die Schweiz, wozu unter anderem Berichte auf Französisch beitrugen. Sie fusionierte 2001 mit dem Israelitischen Wochenblatt (IW) und nahm den jetzigen Namen tachles an.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Mediadaten 2017. In: Website von tachles (PDF; 578 kB).
  2. Yaël Debelle: Yves Kugelmann. Der Provokateur. In: Beobachter. 14. Mai 2013.