Teramaze

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Teramaze
Allgemeine Informationen
Herkunft Melbourne, Australien
Genre(s) Progressive Metal, Christlicher Metal
Gründung 1993, 2008
Auflösung 2006
Website http://teramaze.com.au/
Aktuelle Besetzung
Dean Wells
Nathan Peachey
Andrew Cameron
Nick Ross
E-Gitarre
Jon Beckx
Jonah Weingarten
Ehemalige Mitglieder
E-Bass
Tijon Lolis
E-Bass
Allan Heyne
E-Bass
Jake „Warshifter“ Weber
Schlagzeug
Dean Kennedy
E-Gitarre
Mathew „Mat“ Dawson
E-Gitarre
Neil Flavalle
Gesang
Patrick William
E-Bass
Matthew „Matt“ Ritchie
Schlagzeug
Antonio „Tony“ Paulo
E-Gitarre
Adam Burnell
Gesang
Brett Rerekura
E-Gitarre
Adam Wilkie
Gesang, E-Gitarre, Keyboard
Clinton Johannes
Schlagzeug
Julian Percy († 2009)
Schlagzeug
Miles Krenzin
E-Bass
Andrew Pitman
E-Gitarre
John Zambelis
E-Bass
Luis Enrique Eguren
Keyboard
Dave Holley
Keyboard
Jeremy Poole-Johnson
Schlagzeug (live)
Jayson Sherlock
E-Gitarre (live)
Neil Favelle

Teramaze ist eine australische christliche Progressive-Metal-Band aus Melbourne, die 1993 gegründet wurde, sich 2006 auflöste und seit 2008 wieder aktiv ist.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Band wurde im Jahr 1993 von dem Gitarristen Dean Wells als Teenager[1] gegründet. Hinzu kamen der Sänger Brett Rerekura, der Gitarrist Adam Burnell, der Bassist Matthew Ritchie und der Schlagzeuger Antonio Paulo. 1995 erschien das Debütalbum Doxology.[2] Im Folgejahr steuerte die Gruppe die Songs Generation X, Ever Enhancing und Emancipator zu dem Sampler Falling On Deaf Ears – Australian Metal Compilation No. 4 von Rowe Productions bei.[3] 1998 schloss sich mit Tears to Dust das nächste Album an. Auf diesem sind der Sänger Clinton Johannes und der Gitarrist Adam Wilkie als Ersatz für Burnell als neue Mitglieder zu hören. Über CMC International erschien 2001[4] die EP Not the Criminal, die teils aus Live- und teils aus Studioaufnahmen besteht. Im Dezember 2002 löste sich die Band auf, ehe Wells sie 2006 wiederbelebte. Mitte 2008[4] wurde die Kompilation Anthology über Jellyfisch Records veröffentlicht. Im selben Jahr erschien außerdem ein Demo. 2009[5] machte sich die Band mit Jeff Waters als Produzenten an die Arbeiten zum nächsten Album.[2] Im Juni des Jahres musste der Schlagzeuger Julian Percy aufgrund von Herzproblemen seine Aktivität einstellen, ehe er am 15. Juni verstarb. Als temporärer Ersatz kam Jayson Sherlock hinzu.[4] Das Album erschien im April 2012 unter dem Namen Anhedonia bei Nightmare Records. Hierauf ist Julian Percy noch als Schlagzeuger zu hören.[5] Danach kehrte der Sänger Brett Rerekura, der die Band bereits 1997 verlassen hatte, zurück zur Besetzung.[4] 2014 schloss sich mit Esoteric Symbolism das nächste Album an. Danach verließ der Sänger Rerekura erneut die Besetzung und wurde durch Nathan Peachey ersetzt, während der Bassist Luis Enrique Eguren und der Keyboarder Dave Holley als weitere neue Mitglieder hinzukamen. Im Dezember des Jahres begannen die Arbeiten zum nächsten Album.[5] Über Mascot Records wurde 2015[6] das Album Her Halo publiziert. Als Single wurde Out of Subconscious ausgekoppelt.[7] Für 2017 war eine Teilnahme am ProgPower USA geplant, jedoch wurde die Gruppe, nach ihrer Absage, durch Seven Spires ersetzt.[8]

Stil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Laut metalmusicarchives.com spielt die Band progressiven und melodischen Thrash Metal. Die Band selbst sage, dass sie durch Gruppen wie Dream Theater, Tool und Pantera beeinflusst worden sei. Sänger Brett Rerekura gebe Layne Staley, Devin Townsend, Sebastian Bach und Maynard James Keenan als Haupteinflüsse an, während der Gitarrist Dean Wells durch John Petrucci, Marco Sfogli, Jason Becker und Marty Friedman beeinflusst worden sei. Esoteric Symbolism sei mit der Musik von Anubis Gate vergleichbar.[5] Brian Giffin beschrieb in seiner Encyclopedia of Australian Heavy Metal die Musik als christlich geprägten Progressive Metal. Tears to Dust sei recht melodisch und ähnele Liedmaterial von Queensrÿche.[4]

Frank Trojan vom Rock Hard beschrieb die Musik von Tears to Dust als „geilen Heavy Metal der alten Schule, Marke Pretty Maids, Dio oder Leatherwolf“. Die Gruppe gebe sich dabei mittelschnell und melodisch und setze eher auf „ausgeklügelte Arrangements und gutstrukturierte Melodiebögen“ als auf Geschwindigkeit. Gelegentlich seien auch Gemeinsamkeiten zu Hammerfall hörbar.[9] Marcel Rapp von Powermetal.de ordnete Anhedonia dem Progressive Metal zu, wobei auch Elemente aus dem Thrash Metal vorhanden seien. Zudem beweise die Gruppe „viel Sinn für instrumentale Harmonie, brechende Härte, aussagekräftige Ideen und Songstrukturen“.[10] In einer späteren Rock-Hard-Ausgabe rezensierte Michael Rensen Her Halo und schrieb, dass die Musik sowohl semi-modernen Progressive Metal, der sich auf Riffs und Groove fokussiere, als auch „epische[n] Power Metal, neoklassische[n] Symphonic-Bombast oder Melodic-Metal-Vocals“ beinhaltet. Was die Liedstrukturen, Klanglandschaften und technisches Spielniveau betreffe, könne die Gruppe an Bands wie Shadow Gallery, Dream Theater, Kamelot oder Symphony X anknüpfen, jedoch fehle es den Songs an eigener Identität, „trotz erstklassiger Arrangements, abwechslungsreicher Akkordfolgen und makelloser Vocals“. In den atmosphärischen Passagen erinnere die Gruppe an Vauxdvihl.[11]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Info. Facebook, abgerufen am 18. Juni 2018.
  2. a b Biography. rockdetector.com, archiviert vom Original am 3. Juni 2016; abgerufen am 18. Juni 2018.
  3. Various – Falling On Deaf Ears – Australian Metal Compilation No. 4. Discogs, abgerufen am 21. Juni 2018.
  4. a b c d e Brian Giffin: Encyclopedia of Australian Heavy Metal. 3. überarbeitete Auflage. Dark Star, Katoomba 2015, ISBN 978-0-9943206-1-2.
  5. a b c d TERAMAZE. metalmusicarchives.com, abgerufen am 18. Juni 2018.
  6. Teramaze – Her Halo. Discogs, abgerufen am 21. Juni 2018.
  7. ABOUT. teramaze.com.au, abgerufen am 18. Juni 2018.
  8. Mark Gromen: ProgPower USA 2017 – Changing Of The Guard? bravewords.com, abgerufen am 21. Juni 2018.
  9. Frank Trojan: Teramaze. Tears to Dust. In: Rock Hard. Nr. 140, Januar 1999, S. 119.
  10. Marcel Rapp: TERAMAZE – Anhedonia. Ehre dem, dem Ehre gebührt. Powermetal.de, abgerufen am 21. Juni 2018.
  11. Michael Rensen: Teramaze. Her Halo. In: Rock Hard. Nr. 342, November 2015.