The Bridge of San Luis Rey (1929)

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Filmdaten
Originaltitel The Bridge of San Luis Rey
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1929
Länge 86 Minuten
Stab
Regie Charles Brabin
Drehbuch Alice D. G. Miller,
Marian Ainslee,
Ruth Cummings
Produktion Hunt Stromberg für MGM
Musik Carli Elinor
Kamera Merritt B. Gerstad
Schnitt Margaret Booth
Besetzung

The Bridge of San Luis Ray ist eine US-amerikanische Verfilmung des gleichnamigen Romans von Thornton Wilder aus dem Jahr 1929. Wie viele Produktionen aus der Umbruchphase vom Stummfilm zum Tonfilm, in der noch sehr viele Kinos in den USA nicht auf die neue Technik umgerüstet worden waren, gab es sowohl eine Tonfassung als auch eine Fassung als Stummfilm für den Verleih.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Peru im Jahre 1714. Die Hängebrücke von San Luis Rey, die noch aus der Zeit de Inkas stammt, zerbricht und reißt fünf Menschen mit in den Tod. Bruder Juniper untersucht die Hintergründe, die zu dem Unglück führten und berichtet schließlich dem Vizekönig von Peru. In Rückblenden werden die Schicksale der fünf Opfer erzählt, die sich zum Zeitpunkt des Unglücks auf der Brücke befanden.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Thornton Wilder gewann für seinen zweiten, 1927 veröffentlichten Roman 1928 den Pulitzer-Preis in der Sparte Roman. Hier erfolgte schon 1929 die erste Verfilmung des Romanes. Es gibt noch zwei weitere Adaptionen des Romans: 1944 entstand eine Verfilmung mit Lynn Bari und Akim Tamiroff unter Regie von Rowland V. Lee; 2004 erfolgte die dritte und bisher letzte Verfilmung von Mary McGuckian mit F. Murray Abraham und Kathy Bates.

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heute so gut wie vergessen, wurde die erste Verfilmung von The Bridge of San Louis Ray damals mit überwiegend positiven Kritiken bedacht. Mordaunt Hall schrieb in der New York Times, der Film hätte zwar manchmal „seltsame und wenig überzeugende filmische Ideen“, in „vielen Wegen“ sei es jedoch eine „würdiger Beitrag“ zum Buch. Insbesondere die Anfangs- und Schlusszenen des Filmes seien stark geworden und Henry Walthall würde eine überzeugende Leistung bieten.[1]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Oscarverleihung 1930 (April) erhielt der Film einen Oscar in der Kategorie Bestes Szenenbild. Es sollte der erste von insgesamt elf Oscars werden, die Cedric Gibbons im Laufe seiner Karriere gewinnen sollte und für den er 39 Mal nominiert wurde.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. "The Bridge of San Luis Ray bei der New York Times