The Spotlight

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Dieser Artikel behandelt eine ehemalige amerikanische Wochenzeitung, für die gleichnamige deutsche Sprachzeitschrift siehe Spotlight (Sprachmagazin)
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The Spotlight war eine amerikanische Wochenzeitung, die von 1975 bis 2001 in Washington, D.C. erschien.

Sie war das Sprachrohr der rassistischen und antisemitischen Organisation Liberty Lobby und galt als das zentrale Publikationsorgan der extremen Rechten in den Vereinigten Staaten zur Verbreitung von Hass-Propaganda.

Das zuletzt nach eigenen Angaben in einer Auflage von rund 100.000 Exemplaren bei 90.000 Abonnenten erschienene Blatt verbreitet unter anderem immer wieder Unterstellungen einer angeblichen jüdischen Weltverschwörung.

Die Anti-Defamation League enthüllte, dass der Attentäter von Oklahoma, Timothy McVeigh, unter dem Pseudonym T. Tuttle Anzeigen für Militaria in The Spotlight geschaltet hatte. Die Zeitung hatte sich zwar immer wieder darum bemüht, für konservative Kreise respektabel zu erscheinen, letztlich hatte sich jedoch sogar der konservative William F. Buckley, Jr., Herausgeber der National Review, wegen des militanten Antisemitismus von The Spotlight distanziert.

Die letzte Ausgabe von The Spotlight erschien im Juni 2001, nachdem ein langjähriger Rechtsstreit mit dem Institute for Historical Review (IHR) mit der Einleitung eines Konkursverfahrens zum Abschluss kam.

Mittlerweile gibt es aber eine Nachfolgepublikation, die unter dem Namen American Free Press erscheint. Breiten Raum nehmen auch hier Verschwörungstheorien, zum Beispiel rund um den Anschlag vom 11. September, und antisemitische und rassistische Themen ein.

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