Thomas Klemm

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Thomas Klemm (* 21. September 1961) ist ein deutscher Musiker, Komponist und Musikproduzent.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Klemm studierte von 1968 bis 1978 am Cottbuser Konservatorium Saxophon, Flöte und Klavier. Ab 1980 absolvierte er ein Studium an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin (bis 1984). Als Jazzmusiker (Tenorsaxophon, Flöte) war er bereits während des Studiums Mitglied der Gruppe Fusion und wechselte 1984 in die Band von Axel Donner. 1986 entstand seine eigene Band College. Im selben Jahr gründete er mit Volker Schlott, Jörg Huke und Joachim Hesse das Jazz-Bläserquartett Fun Horns, mit dem er international erfolgreich war. Sie unternahmen Tourneen des Goetheinstitutes durch Afrika, Südamerika, Europa, Asien sowie USA. Er verließ die Gruppe 1998. Im Jazzbereich war er weiterhin an Einspielungen mit Pascal von Wroblewsky, von Cecil Taylor und von Gebhard Ullmann beteiligt. Auch war er an einigen Alben von JAKO-O beteiligt.

Klemm arbeitete als Dozent an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin von 1994 bis 1997 und war für Studienaufenthalte in den USA, Brasilien und Großbritannien. Er ist seit Jahren als Komponist und Produzent tätig. Dabei kam es zur Zusammenarbeit mit dem Bratislava Symphony Orchestra, dem Filmorchester Babelsberg, der RIAS Big Band Berlin, dem Orchester des Friedrichstadt-Palast Berlin und den Mecklenburger Kammersolisten (Norddeutsche Philharmonie).

Klemm komponierte die Musik für über 300 Film- und Fernsehproduktionen und produzierte mehr als 20 CDs für Kinder. Er ist Mitglied des Deutschen Komponistenverbandes und der GEMA.

Klemm ist mit der Cellistin Astrid Klemm verheiratet und lebt mit ihr in Berlin (Prenzlauer Berg) und in der Uckermark. Er hat vier Kinder. Seine Brüder sind der Sänger und Gitarrist Hansi Klemm und der Dirigent Detlef Klemm.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diskographische Hinweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Pascal von Wroblewsky Swinging Pool (1986)
  • Fun Horns Surprise (1990)
  • Wroblewsky-Donner-Klemm live (1990) mit Axel Donner und Pascal von Wroblewsky
  • Pascal von Wroblewsky So Easy (1992) mit Axel Donner
  • Billy Jenkins & Fun Horns Mayfest '94 (1994) mit Hue Warren, Steve Watts, Martin France
  • Karl Scharnweber/Thomas Klemm/Wolfgang Schmiedt ChoralConcert – Passion (1994) mit Lauren Newton, Elisabeth Tuchmann, Oskar Mörth, Bertl Mütter
  • Fun Horns Der Mond ist aufgegangen (1996, Vierteljahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik 1997)
  • Karl Scharnweber/Thomas Klemm/Wolfgang Schmiedt ChoralConcert – Inspiration, Evolution (2008)
  • Nola Note auf Zeitreise (2013)mit dem Filmorchester Babelsberg

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]