Thomas Le Blanc

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Thomas Le Blanc (* 13. August 1951 in Wetzlar) ist ein deutscher Autor und Herausgeber.

Nach dem Studium der Mathematik, Physik und Pädagogik in Gießen legte er 1976 das Erste Staatsexamen und 1978 das Zweite Staatsexamen ab und arbeitete danach bis 1987 als Studienrat und zuletzt Fachleiter Physik an einer Gesamtschule im Kreis Gießen. Parallel und danach war er als freier Publizist und Kulturberater tätig, hat eine Vielzahl von Artikeln für Tages- und Wochenzeitungen geschrieben und als Autor und Außenlektor für Verlage gearbeitet.

Er gründete 1989 die Phantastische Bibliothek Wetzlar, welche mit über 270.000 Werken inzwischen die größte ihrer Art weltweit ist. Seit 1981 organisiert er die Wetzlarer Tage der Phantastik. Außerdem ist er Herausgeber der Schriftenreihe und Materialien der Phantastischen Bibliothek Wetzlar und einer Reihe "Phantastischen Miniaturen", die ebenfalls an der Phantastischen Bibliothek erscheint. 1990 wurde er mit dem Deutschen Fantasy-Preis ausgezeichnet.

Er ist Entwickler und Leiter des interdisziplinären Zukunftsforschungsprojekts Future Life mit zahlreichen Studien, Vorträgen und Workshops für große deutsche Unternehmen.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • (Hrsg.): Start zu neuen Welten. Eine Auswahl der besten deutschen Science-Fiction-Erzählungen. Herder, Freiburg im Breisgau 1980, ISBN 3-451-18986-0. (17 Kurzgeschichten)
  • Töte mich! In: Thomas Le Blanc (Hrsg.): Start zu neuen Welten. Eine Auswahl der besten deutschen Science-Fiction-Erzählungen. Herder, Freiburg im Breisgau 1980, ISBN 3-451-18986-0, S. 109-110.
  • (Hrsg.): 10 Bände "Sternenanthologien" (Antares. Beteigeuze. Canopus ff). München: Goldmann, 1980–1985
  • Bonner Gründe, warum alles schiefgeht, was schiefgehen kann! : Murphys Bonner Gesetze. 1986
  • Roboter und Zeitmaschinen : fünf Essays zur Science-fiction. 1993
  • Wo Johann Wolfgang einst im Grase lag : Goethe und Lotte in Wetzlar; eine persönliche Spurensuche. 1999
  • Einer kehrte zurück : phantastische Erzählungen. 2001
  • Der Tod und die Mennyms : ein melancholisches Puppenleben. 2004

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]