Thomas Naumann

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Thomas Naumann (* 16. Januar 1951 in Hamburg) ist ein deutscher Moderator und Schauspieler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Thomas Naumann verbrachte schon seine Kindheit in Hamburg, wo er bis zum Abitur zur Schule ging. Er begann ein Studium der Germanistik-, Anglistik- und Theaterwissenschaft in Hamburg von wo er auf die staatliche Hochschule für Musik und Theater in Hamburg wechselte. Danach erhielt er sein erstes Theaterengagement bei Karl Vibach bei den Bühnen der Hansestadt Lübeck mit der Antikriegsrevue Hurra wir sterben – Oh, what a lovely war von Joan Littlewood. Danach wechselte er unter anderen zu den Wuppertaler Bühnen, zum Hessischen Staatstheater Wiesbaden, dem Cuvilliés-Theater München und unternahm eine Tournee mit der Komödie am Kurfürstendamm.[1]

Erste Fernseherfahrung erfolgte in einer Nebenrolle bei Eberhard Fechners Tadellöser & Wolff. Danach war er bei dem TV-Film Die Vorstadtkrokodile als Einbrecher zu sehen.

In den 1980er Jahren erlangte er durch seine Moderation zusammen mit dem computeranimierten Wuslon Zini in der ARD-Sendung Spaß am Montag mit Thomas und Zini große Bekanntheit unter jugendlichen Fernsehzuschauern. Später sprach er den Mikesch in der Jugend-Hörspiel-Reihe Reiterhof Dreililien. Es folgten Rollen in Die Schwarzwaldklinik, Jupiter Moon und der ZDF-Familienserie Diese Drombuschs. Außerdem war er als ausführendes und kommentierendes Team-Mitglied von Rolf-Dieter Klein, im Rahmen des WDR-Computerclubs, bei der Montage und Inbetriebnahme des NDR-Klein-Computers zu sehen.[2] Danach gab es regelmäßig Rollen in Fernsehserien wie Großstadtrevier, Der Landarzt, Hallo, Onkel Doc!, Für alle Fälle Stefanie, In aller Freundschaft und Unser Charly.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Theaterrollen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • „Joan Littlewood“ in Hurra wir sterben – Oh, what a lovely war, Regie: Karl Vibach
  • „Graf Achim Rheydt“ in Der Kandidat, Regie: Günter Fischer
  • „Löwe“ in Zauberer von Oos
  • „Quaste“ in Schule mit Clowns, Regie: Siemen Rühaak
  • „Pfarrer“ in Sein Leben (Uraufführung), Regie: Günter Fischer
  • Wuppertaler Narrenschneiden, Straßentheater
  • „Clitandre“ in Der Menschenfeind, Regie: Hanno Lunin
  • „George Tabori“ in Sigmunds Freude, Regie: Andreas Gerstenberg
  • „Volker“ in Eisenwichser, Regie: Herbert Ecker
  • „Tyrrhenos“ in Omphale, Regie: Peter Hacks
  • „Benvolio“ in Romeo und Julia, Regie: Horst Siede
  • „Else Lasker-Schüler“ in Ich und Ich- Uraufführung, Regie: Hermann Kleinselbeck
  • „Charly“ in Abgespielt - Uraufführung, Regie: Edgar Cox / Hermann Wintsch
  • „Garry“ in Gimme Shelter, Regie: Horst Siede
  • „Buenco“ in Clavigo, Regie: Jürgen Kloth
  • Die Reise der alten Männer- Uraufführung, Regie: Horst Siede
  • „Olaf“ in Armut Reichtum Mensch und Tier, Regie: Hermann Kleinselbeck
  • „Silvius“ in Wie es euch gefällt, Regie: Horst Siede
  • „Luftgeist“ in Die Schöne und das Tier (Wuppertaler Bühnen)
  • „Stefan“ in Trümmer des Gewissens, Regie: Horst Siede
  • „Huber“ in März, Regie: Horst Siede
  • „Nick“ in Wie man sich bettet
  • „Hauptmann Jack Wellington“ in Rivalen, Regie: Heinz Schirk (Fernsehaufzeichnung HR)
  • Troilus und Cressida, Regie: Herman Kleinselbeck
  • Cleante in Bürger als Edelmann, Regie: Rudolf Noelte
  • „Zahnarzt Julien Deforges“ in Kaktusblüte, Regie: Folker Bohnet
  • „Dr. Juan G. Rodriguez“ in Geschichten von Mama und Papa, Regie: Wolfgang Spier

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Biografie bei thomasnaumann.info, abgerufen am 23. November 2014.
  2. Einführung in die Mikroelektronik bei fernsehserien.de, abgerufen am 23. November 2014.