Tieferlegungsfeder

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Tieferlegungsfedern sind Fahrzeugtragfedern die das Niveau des Fahrzeugs absenken. Hierbei wird i. d. R. auch die Federrate gegenüber den Serienfedern erhöht.

Anforderungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Absenkung des Fahrzeugniveaus, um den Schwerpunkt des Wagens tiefer zu verlegen.
  • Verbesserung der Fahrsicherheit durch Verringerung der Fahrzeugseitenneigung. (Aufschaukeln)
  • Erhöhung der Federrate (gegenüber den Serienfedern mit einhergehender Verringerung des Fahrkomforts)
  • Verbesserung des Fahrverhaltens (Änderung des Federratenverhältnisses VA/HA)
  • Fester Sitz der Feder bei vollständig ausgefedertem Fahrzeug („unter betriebsüblichen Bedingungen“)
  • Verbesserung der Optik
  • Einhaltung der Vorgaben des TÜV bezgl. der Grenzfederrate/Restfederwegs, Mindestbodenfreiheit etc.

Ausführung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Tieferlegungsfeder kann im einfachsten Fall lediglich z. B. 30 mm kürzer sein als die Originalfeder. Bei gleicher Federrate gegenüber der Originalfeder und einer Achsübersetzung von 1:1 ergibt sich eine Absenkung des Fahrzeugs um ebenfalls 30 mm.

Bei Erhöhung der Federrate muss die Differenz bei gleicher Absenkung aber entsprechend höher sein. Da die Federlänge nicht beliebig verkürzt werden kann, müssen Tieferlegungsfedern i. d. R. progressiv ausgelegt werden, um alle Forderungen realisieren zu können. Hierbei werden innerhalb einer Feder mehrere (meist 2) lineare Federraten kombiniert. Seltener ist eine Ausführung mit einer inkonstanten Federrate über den gesamten Federweg. Als weitere Schwierigkeit bei der Auslegung kommt die Achsübersetzung (Hebelgesetz) hinzu, die ebenso berücksichtigt werden muss. Aufgrund der vielfältigen Achskonstruktionen (Mehrlenkerachse) ist dieses Übersetzungsverhältnis über den Federweg nicht immer konstant und muss bei der Berechnung entsprechend beachtet werden.

Rechtslage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ergänzend zu den Angaben im Artikel Fahrzeugtuning müssen bei Fahrwerksänderungen zur Erlangung von Teilegutachten oder auch für Einzelabnahmen nach §21, die Anforderungen des VdTÜV-Merkblatt 751[1] erfüllt werden.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.vdtuev.de/publikationen/merkblaetter

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hersteller (Produzenten) von Tieferlegungsfedern

Deutschland

Niederlande