Toad the Wet Sprocket (US-amerikanische Band)

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Toad the Wet Sprocket

Toad the Wet Sprocket (2011)
Allgemeine Informationen
Genre(s) Alternative-Rock
Gründung 1986, 2010
Auflösung 1998
Website https://toadthewetsprocket.com/
Gründungsmitglieder
Glen Phillips
Todd Nichols
Dean Dinning
Randy Guss (bis 2020)
Aktuelle Besetzung
Glen Phillips
Todd Nichols
Dean Dinning
Josh Daubin (ab 2020)

Toad the Wet Sprocket ist eine 1986 in Santa Barbara (Kalifornien) gegründete US-amerikanische Alternative-Rock-Gruppe. Gründungsmitglieder waren Sänger Glen Phillips, Gitarrist Todd Nichols, Bassist Dean Dinning und Schlagzeuger Randy Guss.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Band hatte ihre kommerziell erfolgreichste Zeit zwischen 1991 und 1998[1] mit 4 Alben, einer Kompilation und vier Singles in den US-Top-100-Charts[2], zwei Singles in den deutschen[3] und einer in den UK-Charts.[4] Sie trennte sich 1998.

2002/03 und 2006 fanden in alter Besetzung wieder Touren durch die USA statt. Im Dezember 2010 verkündete die Band ihre Wiedervereinigung und veröffentlichte im April 2011 das Album „All You Want“ mit Neuaufnahmen von insgesamt elf früheren Songs. 2020 verließ Schlagzeuger Randy Guss die Band und wurde durch Josh Daubin, der schon gelegentlich zuvor bei Touren aushalf, ersetzt.[5][6]

Daubin wird allerdings bislang auf der Homepage der Band nicht erwähnt und ist auf Bandfotos nicht zu sehen.[5]

Im August 2021 wurde mit "Starting Now" das erste Album seit 2013 veröffentlicht und im September eine US-Tour gestartet.[7]

Ihr gitarrenlastiger Sound ist melodiös und häufig von zweistimmigem Gesang begleitet.[8]

Der ungewöhnliche und Bandname (wörtlich: „Kröte, der nasse Zahnkranz“) stammt aus einem Monty-Python-Sketch.[9] Die Band hatte einen Auftritt, aber noch keinen Namen und wählte ihn ursprünglich als Übergangslösung.[10]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1989: Bread & Circus
  • 1990: Pale
  • 1991: Fear
  • 1994: Dulcinea
  • 1997: Coil
  • 2013: New Constellation
  • 2021: Starting Now

Weitere Veröffentlichungen

  • 1992: Seven Songs Seldom Seen (VHS-Video)
  • 1992: Five Live (live EP)
  • 1994: Acoustic Dance Party (EP)
  • 1995: In Light Syrup (Kompilation)
  • 1999: P.S. (A Toad Retrospective)
  • 2004: Welcome Home: Live At The Arlington Theatre, Santa Barbara 1992
  • 2011: All You Want: Re-Recorded Greatest Hits (25th Anniversary)
  • 2012: Five Live 2 (live EP)
  • 2013: Live in the West (live EP)
  • 2013: In the Round at Revolver (EP)
  • 2015: Architect of the Ruin (EP)

Chart- und Verkaufserfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartsChartplatzierungen[11][12]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
 US
1991 Fear US49
Platin
Platin

(46 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 27. August 1991
1994 Dulcinea US34
Platin
Platin

(42 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 24. Mai 1994
1995 In Light Syrup US37
Gold
Gold

(15 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 31. Oktober 1995

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Music history comes full circle for Glen Phillips and Toad The Wet Sprocket. Goldmine, abgerufen am 1. September 2021 (englisch).
  2. Chartplatzierungen US. Abgerufen am 8. September 2021 (englisch).
  3. Chartplatzierungen Deutschland. Abgerufen am 8. September 2021.
  4. Chartsplatzierung UK. Abgerufen am 8. September 2021 (englisch).
  5. a b Toad The Wet Sprocket. Abgerufen am 1. September 2021.
  6. Interview Glen Phillips with Chris Barron of Spin Doctors. Chikago Tribune, abgerufen am 10. September 2021 (englisch).
  7. On Tour. Abgerufen am 1. September 2021 (amerikanisches Englisch).
  8. Toad the Wet Sprocket Biography, Songs, & Albums. Abgerufen am 1. September 2021 (englisch).
  9. HuffPost Exclusive: Court Yard Hounds Video, Plus All I Want Is Toad The Wet Sprocket And Tony Lunn, Huffington Post.
  10. Interview. Mauivents, 7. Mai 2011, abgerufen am 8. September 2021 (englisch).
  11. Chartquellen: DE UK US
  12. Auszeichnungen für Musikverkäufe: US