Torsten Schmidt

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Dieser Artikel behandelt den Radrennfahrer Torsten Schmidt. Für andere Personen siehe Thorsten Schmidt oder Torsten Schmidt (Begriffsklärung).

Torsten Schmidt (* 18. Februar 1972 in Schwelm) ist ein deutscher Radsporttrainer und ehemaliger Radrennfahrer.

Sportliche Laufbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1988 wurde Torsten Schmidt zweifacher deutscher Meister, gemeinsam mit Holger Stach, Andreas Beikirch und Lars Teutenberg in der Mannschaftsverfolgung der Amateure sowie Junioren-Meister im Straßenrennen. 1992 errang er gemeinsam mit Beikirch den nationalen Titel im Zweier-Mannschaftsfahren.

Torsten Schmidt wurde 1993 zusammen mit Guido Fulst, Andreas Bach und Jens Lehmann Vize-Weltmeister in der Mannschaftsverfolgung auf der Bahn. Ab 1997 fuhr er für das Profiteam Roslotto-ZG Mobili, mit dem er auch zum ersten Mal an der Tour de France teilnahm, die er auf dem 136. Gesamtplatz beendete. 1999 feierte er mit dem Team Chicky World seine ersten Siege. Er gewann die Route Adélie und die Niedersachsen-Rundfahrt. Daraufhin wechselte er zum deutschen GSII-Team Gerolsteiner und konnte seinen Gesamtsieg bei der Niedersachsen-Rundfahrt wiederholen. Zwischen 1997 und 2007 fuhr er alle großen Landesrundfahrten und unzählige Weltcup-Strassenrennen.

In der Saison 2001 gewann Torsten Schmidt jeweils eine Etappe bei der Hessen-Rundfahrt und der Rheinland-Pfalz-Rundfahrt, bevor er erst wieder 2004 bei letzterer erfolgreich war. 2005 siegte er mit seiner Mannschaft beim Mannschaftszeitfahren Eindhoven. Ab 2006 fuhr Schmidt für das deutsche Professional Continental Team Wiesenhof-Akud. Seinen letzten Sieg feierte er 2006, als er eine Etappe der Internationalen Friedensfahrt für sich entschied.[1]

Berufliches und Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem sich das Team Wiesenhof Ende der Saison 2007 auflöste, wechselte Schmidt als Sportlicher Leiter zum Team CSC, später Saxo Bank. Im Jahr 2011 war er Sportlicher Leiter beim Team Leopard Trek und wechselte in der Saison 2012 zum Katjuscha-Team. Zusätzlich war er ab August 2011 Nationaltrainer in der Schweiz, [1] legte dieses Amt aber zwei Monate später nieder, als er zu Katjuscha ging.[2]

Schmidt lebt mit seiner Familie in Bad Neuenahr-Ahrweiler und ist im Vorstand des RSV Sturmvogel Bad Neuenahr-Ahrweiler.[3]

Erfolge (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1988
1992
1993
1998
Gesamtwertung und eine Etappe Tour de Normandie
Rund um Düren
eine Etappe Rheinland-Pfalz-Rundfahrt
eine Etappe Niedersachsen-Rundfahrt
1999
Route Adélie
Gesamtwertung und eine Etappe Niedersachsen-Rundfahrt
eine Etappe Argentinien-Rundfahrt
eine Etappe Hessen-Rundfahrt
eine Etappe Tour de Normandie
2000
Gesamtwertung und eine Etappe Niedersachsen-Rundfahrt
Grand Prix EnBW
2001
eine Etappe Rheinland-Pfalz-Rundfahrt
eine Etappe Hessen-Rundfahrt
2004
eine Etappe Rheinland-Pfalz-Rundfahrt
2005
Mannschaftszeitfahren Eindhoven
2006
eine Etappe Friedensfahrt

Teams[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fahrer
Sportlicher Leiter

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Torsten Schmidt wird neuer Nationaltrainer in der Schweiz. rad-net.de, 13. August 2011, abgerufen am 15. Dezember 2013.
  2. Swiss Cycling und Cancellara künftig ohne Schmidt. Aargauer Zeitung, 20. Oktober 2011, abgerufen am 15. Dezember 2013.
  3. RSV Bad Neuenahr-Ahrweiler. Abgerufen am 15. Dezember 2013.