Träufelspitze

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Die Träufelspitze ist eine länglich auslaufende Blattspitze bei Pflanzen an feuchten Standorten, die das Ableiten von Niederschlagsflüssigkeit von der Blattfläche begünstigt.

Bedeutung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Funktion der Träufelspitze liegt darin, die dauerhafte Etablierung eines feuchten Milieus auf der Blattoberfläche – und eine damit einhergehende Besiedlung durch Algen, Moose oder Flechten – zu verhindern. Begünstigt wird dies durch einen flexiblen Blattstiel (der sich unter der Last größerer Wassermengen nach unten neigt) und durch epicuticulare Wachse.

Vorkommen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Träufelspitzen sind typische morphologische Merkmale von Pflanzen tropischer Standorte (z. B. Pappelfeige, Birkenfeige), sind aber auch bei Pflanzen der gemäßigten Breiten verbreitet, so z. B. bei der Träufelspitzen-Brombeere, bei Efeu und bei einigen Laubmoosen. Bei letzteren wird die Träufelspitze auch als Glashaar bezeichnet.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]