TrustRank

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Der TrustRank-Algorithmus ist ein Verfahren zur Bewertung der Qualität von Webseiten[1]. Es wurde von Zoltán Gyöngyi, Héctor García-Molina und Jan Pedersen ebtwickelt und von Yahoo zum Patent abgemeldet.[2] Er dient zur halbautomatischen Klassifizierung der Qualität einer Seite bzw. zum Auffinden von Spam-Seiten und soll Suchmaschinen bei der Bewertung von Webseiten helfen.

Der Algorithmus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ansatz des Trustrank-Verfahrens ist, dass Webseiten, die von vertrauenswürdigen Seiten (trust für engl. Vertrauen) verlinkt werden, selbst vertrauenswürdig sind, während Spam-Seiten selten oder nie von vertrauenswürdigen Seiten verlinkt werden.

Beim TrustRank-Algorithmus wird eine kleine Anzahl von vertrauenswürdigen Seiten manuell ausgewählt. Diese können dann, ähnlich wie beim PageRank-Verfahren, Vertrauen auf verlinkte Webseiten weitervererben. Die Vertrauenswürdigkeit einer Seite nimmt ab, je weiter sie von den Quellen entfernt liegt. Die Berechnung des TrustRank erfolgt, nach manueller Festlegung der Quellen, automatisch anhand der Linkstruktur, d. h. den Links auf den Webseiten.

Andere Verwendungen des Begriffs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Begriff TrustRank wird nicht nur für den Algorithmus von Gyöngyi, García-Molina und Pedersen verwandt, sondern auch für eine Reihe anderer Verfahren.[3] So trägt auch ein Antiphishing-Filter von Google diesen Namen.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellenangaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Zoltán Gyöngyi, Héctor García-Molina, Jan Pedersen, "Combating Web Spam with TrustRank", Proceedings of the International Conference on Very Large Data Bases 30:576, 2004. (online,PDF,englisch; 324 kB)
  2. Link-based spam detection. Abgerufen am 6. Juni 2016.
  3. Google TrustRank Myth Busted! Abgerufen am 6. Juni 2016.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]