Tshopo

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Tshopo
Bas-Uele Équateur Haut-Katanga Haut-Lomami Haut-Uele Ituri Kasaï Kasaï-Central Kasaï-Oriental Kinshasa Kongo Central Kwango Kwilu Lomami Lualaba Mai-Ndombe Maniema Mongala Nord-Kivu Nord-Ubangi Sankuru Sud-Kivu Sud-Ubangi Tanganyika Tshopo TshuapaKarte
Über dieses Bild
Land Kongo Demokratische RepublikDemokratische Republik Kongo Demokratische Republik Kongo
Provinzhauptstadt Kisangani
Gouverneur Maurice Tony Ngoy
Nationalsprache Kiswahili
Fläche 199.567 km²
Einwohnerzahl 2.614.630 (2006 [1])
Bevölkerungsdichte 13,1
ISO 3166-2 CD-TO

Tshopo ist eine Provinz in der Demokratischen Republik Kongo. Die Hauptstadt von Tshopo ist die Großstadt Kisangani. Die Einwohnerzahl des Gesamtgebiets betrug im Jahr 2006 2.614.630 Einwohner.

Fischerei im Kongo-Fluss bei Kisangani

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Usine de Bralima in der Provinzhauptstadt Kisangani

Die Provinz liegt im Nordosten des Landes, am Fluss Kongo. Der Fluss Tshopo, nach welchem das Gebiet benannt wurde, fließt durch Kisangani.

Die Provinz grenzt im Nordwesten an Mongala, im Norden an Bas-Uele, im Nordosten an Haut-Uele, im Osten an Ituri und Nord-Kivu, im Süden an Maniema und Sankuru und im Westen an Tshuapa.

Territorien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bafwasende
  • Banalia
  • Basoko
  • Isangi
  • Opala
  • Ubundu
  • Yahuma

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Rahmen der neuen Staatsverfassung von 2005 sollte die Verwaltungsstruktur der Demokratischen Republik Kongo grundlegend geändert und der Staat damit dezentralisiert werden. Geplant war dabei die Zahl der Provinzen von elf auf 26 zu erhöhen und diesen stärkeren politischen Einfluss zu geben.

Dabei sollte die Provinz Orientale, zu der Tshopo bis dahin gehörte, aufgelöst und durch vier neue Provinzen, darunter auch Tshopo, ersetzt werden. Die Verwaltungsreform wurde allerdings mehrmals verschoben und 2011 abgesagt, schließlich 2015 doch umgesetzt und Tshopo damit zur Provinz erhoben.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.ucdp-info.com/presses_secu_al.htm