Typoskript

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Auszug aus dem Typoskript für das Essay Über den Begriff der Geschichte von Walter Benjamin (1940)

Mit Typoskript wird laut Duden ein von einem Autor selbst maschinell verfasster Text bezeichnet. Den Gegensatz (zu diesem Maschinenmanuskript[1]) bildet das handgeschriebene Manuskript.[2]

Ursprünglich bezog sich der Begriff auf mit der Schreibmaschine getippte Texte. Heute wird der Begriff auch für elektronisch mit der Textverarbeitung des Computers erstellte Texte verwendet.

Da sich die Buchherstellung durch Digitalsatz und Digitaldruck stark gewandelt hat, kam der Aufbereitung von Texten durch die jeweiligen Autoren immer größere Bedeutung zu. Sie müssen bereits beim Verfassen ihrer Typoskripte Grundregeln des elektronischen Satzes berücksichtigen. Dazu erhalten sie von den Verlagen in der Regel entsprechende Vorgaben.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Michael Meissner: Zeitungsgestaltung. Typografie, Satz und Druck, Layout und Umbruch (= Journalistische Praxis). 3., vollständig aktualisierte Auflage. Econ, Berlin 2007, ISBN 978-3-430-20032-5.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Richard Sperl: Erkenntniswert und Erkenntnisgrenzen der Materialität der Textzeugen bei der Edition wissenschaftlicher Texte. Am Beispiel der Marx-Engels-Gesamtausgabe. In: Martin Schubert (Hrsg.): Materialität in der Editionswissenschaft. Walter de Gruyter, Berlin / New York 2010, ISBN 978-3-11-023130-4, S. 193–208, hier: S. 193.
  2. Definition laut Duden