Uta de Bavaria

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Uta de Bavaria (auch Ita; 7. Jhd.) war eine bairische Prinzessin. Sie war die Tochter von König Theodo I. und dessen Ehefrau Gleisnod de Friuli.

Sie lebte am bairischen Herzogshof der Agilolfinger in Regensburg, an dem zu dieser Zeit auch Bischof Emmeram von Regensburg wirkte. Als die ledige Uta von einem herzoglichen Beamten geschwängert worden war, vertraute sie sich Emmeram an. Dieser bot an, die Vaterschaft vorerst zu übernehmen, um Uta und den Beamten vor Herzog Theodo I., Utas Vater, zu schützen. Der Heilige Emmeram brach daraufhin zu einer Pilgerreise nach Rom auf, doch Lantpert, Utas Bruder, holte den Bischof ein und ließ ihn foltern und ermorden. Uta wurde von ihrem Vater gefangen genommen und nach Italien verbannt, wo sie vermutlich den Langobardenherzog Grimoald heiratete, mit dem sie drei Kinder hatte[1]: den Sohn Romuald I.[1], die Tochter Gisa[2] († um 672 auf Sizilien[3]) und eine namentlich nicht bekannte Tochter, die 663 Transamund I. von Spoleto heiratete.[4]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jörg Jarnut: Agilolfingerstudien, Anton Hiersemann, Stuttgart 1986, Seite 117ff

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wikisource: Historia Langobardorum – Quellen und Volltexte (Latein)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Historia Langobardorum IV, 46
  2. Historia Langobardorum V, 8
  3. Historia Langobardorum IV, 14
  4. Historia Langobardorum V, 16