Völlerei

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Der Völler, Gemälde von Georg Emanuel Opiz, 1804
Der fressende Narr, Holzschnitt, 15. Jahrhundert

Völlerei (auch Fresssucht, Schwelgerei, Gefräßigkeit, Maßlosigkeit und Unmäßigkeit) bedeutet „üppiges und unmäßiges Essen und Trinken“[1] und ist nach der Lehre der Katholischen Kirche bekannt als die sechste der sieben Todsünden.

Die Völlerei (lat. gula) ist die Charaktereigenschaft, das Laster, eines Menschen, die ihn zu einem ausschweifenden und maßlosen Leben führt. Nach katholischer Tradition lässt das den Menschen undankbar gegenüber Gott und der Gabe des Lebens werden. Die Strafe für diese Todsünde ist danach die Verbannung in die Hölle und das Erleiden ewiger Schmerzen. Auch deshalb führen Nonnen, Mönche und sehr gläubige Christen ein bescheidenes Leben. Der Völlerei steht somit die christliche Tugend der Mäßigung gegenüber.

Völlerei war eine der Sünden in Sodom und Gomorra.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Völlerei – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Völlerei, die im Duden