Vakuumverpackung

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Eine Vakuumverpackung ist eine gasdichte Verpackung eines Produktes, in dem Zwischenräume und damit reaktionsfähige Gase innerhalb des Produktes weitgehend entfernt wurden. Wichtig ist vor allem der Entzug von Sauerstoff aus der Verpackung. Auf den Produkten findet sich die Bezeichnung „unter Vakuum verpackt“.[1]

Diese Verpackungsart hat mehrere Vorteile. Wie bei der Schutzgasverpackung sind die Produkte länger haltbar, da kein Sauerstoff an die Produkte gelangt, der durch chemische Reaktionen oder biologische Prozesse im Laufe der Zeit zur Unbrauchbarkeit der Produkte führt. Demgegenüber wird bei der Vakuumverpackung zudem auch das notwendige Volumen auf ein Minimum reduziert.

Als gasdichtes Verpackungsmaterial werden Folien aus Polyamid oder Polyethylen sowie Verbundfolien verwendet. Im Handel sind außerdem Hartpackungen zu finden.[1] Für die Frischfleischverpackung und Lebensmittelverpackungen sind Vakuumverpackungen mittlerweile unverzichtbar geworden.

In einer Vakuumverpackung herrscht maximal ein Grobvakuum; die flexible Kunststofffolie wird hierbei vom Inhalt gegen den Umgebungs-Luftdruck gestützt. Soll die Verpackung selbständig den Umgebungsdruck aushalten, so ist für ein Grobvakuum eine dickwandige Blechdose oder ähnliches notwendig.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Vakuumverpackungen bei Nabenhauer Infoprodukte