Veitsberg (Kärnten)

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Veitsberg
Veitsberg und Gößeberg, im Vordergrund Gradenegg

Veitsberg und Gößeberg, im Vordergrund Gradenegg

Höhe 1160 m ü. A.
Lage Kärnten, Österreich
Dominanz 0,79 km → Gößeberg
Schartenhöhe 35 m
Koordinaten 46° 44′ 53″ N, 14° 12′ 31″ OKoordinaten: 46° 44′ 53″ N, 14° 12′ 31″ O
Veitsberg (Kärnten) (Kärnten)
Veitsberg (Kärnten)
Gestein Phyllit, Schiefer, Tuff
Veitsberg von Sankt Veit an der Glan aus gesehen

Veitsberg von Sankt Veit an der Glan aus gesehen

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Der Veitsberg (1160 m) ist ein Berg in Kärnten. Er liegt dicht zusammen mit dem Gößeberg (1171 m) bei der Ortschaft Liemberg auf halber Strecke zwischen Sankt Veit an der Glan und Feldkirchen.

Auf seiner Spitze befindet sich eine Kapelle mit hölzernem Tonnengewölbe, die bereits 1580 urkundlich erwähnt wurde. Funde aus der Römerzeit – z. B. ein dem Gott Mithras zugeschriebenes Heiligtum bei St. Urban – lassen jedoch auf eine eventuell schon frühere Verwendung als Kultstätte schließen. Die kleine Kirche wurde nach einem Brand im Jahr 1950 neu erbaut, die Statue des heiligen Veit, nach dem der Berg benannt ist, fehlt jedoch.[1]

Der Veitsberg ist der dritte und höchste Berg beim Vierbergelauf, dabei soll die Kirche dreimal im Uhrzeigersinn umrundet und danach deren Glocke geläutet werden, damit ein Wunsch in Erfüllung geht.

Am östlichen Hang des Veitsbergs steht die Burgruine Liemberg, die im Jahr 1167 erstmals urkundlich erwähnt wurde und seit zumindest 1688 verlassen ist. Am Fuße des Berges befindet sich Schloss Liemberg aus dem 16. Jahrhundert.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Veitsberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Elmar Hecke: Kirchen und Flurdenkmäler. In: Dietmar Klier (Hrsg.): Gemeindechronik Liebenfels. Marktgemeinde Liebenfels, Liebenfels 1998, S. 90, 91.