Verband gegen die Überhebung des Judentums

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Der Verband gegen die Überhebung des Judentums wurde am 11. Februar 1912[1] von Ludwig Müller von Hausen gegründet. Der Verband war antisemitisch und gab die Zeitschrift Auf Vorposten heraus. Deren Erscheinen wurde im Weltkrieg zunächst eingestellt, ab Juni 1916 erschien die Zeitung jedoch wieder.[2] Zu den Verbandsmitgliedern zählten unter anderem Martin Bormann, Alfred Rosenberg,[3] Fritz Bley und Ernst zu Reventlow vom Alldeutschen Verband, Theodor Goulbier und Wilhelm Herrmann von den völkischen Turnvereinen Berlins und Brandenburgs, Wilhelm Kube vom Deutschvölkischen Studentenverband, Oskar Thomas vom Deutschnationalen Handlungsgehilfen-Verband, Karl August Hellwig von der Deutschsozialen Partei und Reinhold von Lichtenberg, der mit Müller von Hausen die Leitung des Verbandes übernahm.[4] Der Verband schloss sich 1919 dem Deutschvölkischen Schutz- und Trutzbund an.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Uwe Lohalm: Völkischer Radikalismus : Die Geschichte des Deutschvölkischen Schutz- und Trutz-Bundes. 1919–1923. Leibniz-Verlag, Hamburg 1970; ISBN 3-87473-000-X; S. 30.
  2. Lohalm 1970, S. 74.
  3. Nicole Herhoven, Rochus Wolff: Geschichte einer Fälschung. (PDF; 454 kB)
  4. Lohalm 1970, S. 340.