Victor Hagea

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Victor Hagea

Victor Hagea (* 22. Juli 1948 in Lupeni/Eisenmarkt, Rumänien) ist ein deutscher Maler rumänischer Herkunft.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Victor Hagea absolvierte das Gymnasium für bildende Künste in Târgu Mureș. Seine Ausbildung auf akademischer Ebene schloss er in Cluj an der Akademie für bildende und dekorative Künste im Fach Malerei ab. Parallel zu der Malerei hat er eine didaktische Aktivität als Lehrer, Lektor und Dozent für Zeichnung, Malerei, Gestaltung und Design ausgeübt. 1973 bis 1985 fungierte er als Studienrat für Malerei, Kunstzeichnen und Wandmalerei (Fresko) am Gymnasium für bildende Künste in Târgu Mureș; anschließend übernahm er auch den Posten eines Lektors im Fach Geschichte der Bildenden Künste am Theaterinstitut.

Im Januar 1985 übersiedelte Hagea nach Deutschland und war zwischen 1991 und 2004 als Dozent im Fach Gestaltungslehre, -techniken, Zeichnen und Illustration tätig. Zwischen 2004 und 2014 war er Dozent an der Akademie für Mode und Design in München.

Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Victor Hagea gilt als ein virtuoser Vertreter seines Fachs, einer, der die Mittel der traditionellen Malerei – sowohl stilistisch, als auch technisch – wirksam entfalten kann; seine konzeptuelle Richtung wird des Öfteren in den Schmelztiegel des Surrealismus (bzw. fantastischer Realismus) platziert, was nur teilweise stimmt, denn Hagea gelingt, durch seine eigenständige Symbolik, sich von den Nebelfeldern einer bestimmten Art der Realitätsverfremdung zu trennen. Der Seilschaft der „Trompe l’oeil“-isten hält er sich fern – denn, während diese das „Trompe l’oeil“ als Zweck betrachten, wird dies bei Hagea lediglich als ein Mittel (unter vielen anderen) angewendet.

Der Künstler hat sein Kredo – anlässlich eines Gesprächs mit der Kunstkritikerin Nicoletta Isar[1] – wie folgt dargestellt: „Im Mittelpunkt meines künstlerischen Schaffens steht der Mensch in Verbindung mit seinen Wünschen, Tätigkeiten und Handlungen, die sein Schicksal bestimmen und formen – der Mensch, der seine ‚Surrealität‘ schafft. Wenn ich meinen Stil charakterisieren würde, so kann ich ihn eher als ‚magischen Surrealismus‘ , mit fließenden Grenzen zwischen Realität und Traum bezeichnen.[2] So möchte ich den Zuschauer als Zeuge einer Wechselwirkung der Zustände einladen, wo die Realität in den Traum entflieht und der Traum nimmt wiederum realistische Züge an. Im Gegensatz zu den anderen Vertretern der diversen Kunstströmungen, stelle ich nicht die klassischen Werte der Kunst in Frage, sondern ich versuche sie in einer neuen Weise und einem aktualisierten Zusammenhang zu verwenden. Der Satz von Delacroix „Die Malerei soll ein Fest fürs Auge sein“ hat für mich an Aktualität und Bedeutung nicht verloren, sondern sie eröffnet mir neue Perspektiven für die Umsetzung meiner Ideen.“

Ausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1980 und 1984 Biennale/Bukarest
  • 1988–1999 Salon des Indépendants, Paris
  • 2001–2004 OPERA Gallery Paris-New York-Singapore-Miami-Hong Kong-Miami-London-Venice-Monaco-Dubai
  • 2002–2003 Salon d'Automne, Paris
  • 2004–2005 „Labyrinthe & Irrgärten“ Schloss Hohnhardt, Dellarte
  • 2005 Europ’Art, Palexpo, Genf
  • 2005 Internationale Kunstmesse, Gent, Belgien
  • 2006 Art en Capital, Grand Palais, Paris
  • 2009–2012 Münchner Künstlergenossenschaft königlich privilegiert 1868, Haus der Kunst, München[3]
  • 2014–2015 Münchner Künstlergenossenschaft königlich privilegiert 1868, Staatliches Museum Ägyptischer Kunst, München[4]

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Nicoletta Isar: VICTOR HAGEA-AMAZING ART. 2009, ISBN 978-91-89685-23-9.
  2. siehe auch: Gerhard Habarta: Lexikon der Phantastischen Künstler. Artelibre – Arte y Libertad V, 2010, ISBN 978-84-15126-03-4.
  3. Victor Hagea bei kunstgiganten.de
  4. http://www.victor-hagea.de/ausstellungen.html

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Victor Hagea – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien