Welttag der humanitären Hilfe

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Der Welttag der humanitären Hilfe ist ein internationaler Aktionstag, an dem humanitärer Helfer und derjenigen gedacht wird, die ihr Leben verloren haben, da sie sich für humanitäre Unterstützung einsetzten. Der Aktionstag wurde von der Generalversammlung der Vereinten Nationen im Rahmen einer von Schweden eingebrachten UN-Resolution zur Stärkung der Koordinierung der Nothilfe der Vereinten Nationen ausgerufen. Der Welttag der humanitären Hilfe wird jedes Jahr am 19. August begangen, da dies der Tag ist, an dem der damalige Sonderbeauftragte des Generalsekretärs im Irak, Sérgio Vieira de Mello, und 21 seiner Kollegen am 19. August 2003 bei einem islamistischen Bombenanschlag auf das Canal Hotel in Bagdad ermordet wurden.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bestimmung des 19. August als Welttag der humanitären Hilfe ist das Ergebnis der Bemühungen der Sérgio-Vieira-de-Mello-Stiftung und seiner Familie, in enger Zusammenarbeit mit den Botschaftern Frankreichs, der Schweiz, Japans und Brasiliens.

Der Brasilianer Sérgio Vieira de Mello widmete sich über dreißig Jahre lang der Arbeit der Vereinten Nationen und übte seinen Dienst in einigen der schwierigsten humanitären Situationen der Welt aus, um die stimmlosen Opfer bewaffneter Konflikte zu erreichen, ihr Leiden zu lindern und auf ihre Notlage aufmerksam zu machen. Aus seinem Erbe gründeten die Familie Vieira de Mello und eine Gruppe enger Freunde 2006 die Sergio-Vieira-de-Mello-Stiftung, um seine unvollendete Mission fortzusetzen, den Dialog zwischen den Gemeinschaften zu fördern und die Notlage der Opfer humanitärer Krisen zu lindern.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2019 stellte das Auswärtige Amt unter Minister Heiko Maas insbesondere die Arbeit der Frauen in der humanitären Hilfe in den Mittelpunkt.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Auswärtiges Amt: Welttag der humanitären Hilfe – Helferinnen im Fokus. Abgerufen am 29. Mai 2020.