Clinton Foundation

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von William J. Clinton Foundation)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Bill, Hillary & Chelsea Clinton Foundation
Rechtsform Organisation
Gründung 2001
Gründer Bill Clinton
Sitz New York City
Personen Bill Clinton, Hillary Clinton, Chelsea Clinton
Aktionsraum Global
Budget $250 Mio.
Angestellte 2000
Website clintonfoundation.org
Bill Clinton als Repräsentant der Clinton Foundation – Health Access Initiative am Life Ball 2013

Die Clinton Foundation ist eine gemeinnützige Stiftung, die der 42. Präsident der Vereinigten Staaten, Bill Clinton, nach seinem Ausscheiden aus dem Weißen Haus 2001 gegründet hat. Die Stiftung hat ihr Büro in Harlem (New York) und ist im William J. Clinton Presidential Center & Park in Little Rock (Arkansas) beheimatet. Sie umfasst neben der Präsidentenbibliothek Bill Clintons vor allem die „Clinton Global Initiative“, die sich der Bekämpfung von AIDS verschrieben hat. Ein weiterer Teil der Clinton Foundation ist die Clinton Public School, die das Anliegen Bill Clintons verkörpert, dass sich mehr junge Menschen für öffentliche Dienste engagieren sollen.

Mitte 2013 wurde die bisherige William J. Clinton Foundation in Bill, Hillary & Chelsea Clinton Foundation umbenannt und integriert damit die ganze Clinton-Familie.[1]

Das Spendenaufkommen seit 1997 lag bei 2 Milliarden Dollar, davon ein Drittel aus dem Ausland, das Jahresbudget beträgt 250 Millionen US-Dollar. Die Stiftung initiiert in erster Linie eigene Projekte. Sie kam verschiedentlich in die Kritik.[2]

Clinton und seine Stiftung fördern auch verschiedene soziale Organisationen in Deutschland, zum Beispiel die gemeinnützige Stiftung MyHandicap, die sich für Menschen mit Behinderung engagiert.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Peter Schweizer: Clinton Cash. The Untold Story of How and Why Foreign Governments and Businesses Helped Make Bill and Hillary Rich. Harper Broadside, 2015, ISBN 978-0062369284.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Nicholas Confessore, Amy Chozick: Unease at Clinton Foundation Over Finances and Ambitions. In: The New York Times, 13. August 2013.
  2. Andreas Mink: Die geheimen Geschäfte der Clintons. In: NZZ am Sonntag. 23. August 2016, abgerufen am 27. Januar 2017.