Wolfgang Kuhle

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Wolfgang Kuhle (* 1. Mai 1935 in Reichardtsdorf) ist ein deutscher Bildhauer.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kuhle wurde in eine Familie von Bergleuten geboren: sein Vater und sein Bruder übten diesen Beruf aus. Er absolvierte nach der Schule zunächst eine Modelltischlerlehre in Gera und besuchte danach die Arbeiter-und-Bauern-Fakultät in Dresden. Zeitweise war er auch als Steinmetz tätig. Kuhle studierte anschließend Bildhauerei an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden bei Walter Arnold und Hans Steger. Bis 1986 lebte er danach in Dresden als Bildhauer und Restaurator; bis 1982[1] war er "leitender Restaurator für plastische Gestaltung" beim Wiederaufbau der Dresdener Semperoper.

Schon in seiner Zeit in der DDR fanden Ausstellungen seiner Werke in Berlin, Leipzig, Dresden und Heringsdorf statt.[2] An der Hochschule in Dresden erhielt er ebenfalls Lehraufträge für Bildhauerei.

1986 verließ er nach einem Ausreiseantrag und drei Jahren Wartezeit die DDR und ging zunächst nach München, später dann nach Braunschweig, wo er künstlerischer Mitarbeiter am "Institut für elementares Formen" des Bildhauers Jürgen Weber wurde. 1998 kehrte in wieder in seine frühere Heimat zurück; er lebt in Neuendorf am Oderhaff.

Preise und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Diether Schmidt: Gekreuzigte Landschaft. Holzassemblagen des Bildhauers Wolfgang Kuhle auf Usedom/DDR. in: Niemandsland (Zeitschrift), Heft 3 (1987), S. 26–27.
  • Verband Bildender Künstler der DDR, Bezirksvorstand Dresden (Hrsg.): Wolfgang Kuhle. Selbstverlag des Verbandes, Dresden 1980, (Reihe: Dresdener Künstler)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. siehe Lebenslauf hier http://rietschelpreis.com/index.php/preistraeger/6-1993-wolfgang-kuhle
  2. laut Diether Schmidt: Gekreuzigte Landschaft. Holzassemblagen des Bildhauers Wolfgang Kuhle auf Usedom/DDR, in: Niemandsland (zeitschrift), Heft 3 (1987), S. 26-27.