Wolfgang Mewes

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Wolfgang Mewes (2008)

Wolfgang Mewes (* 30. Mai 1924 in Berlin; † 17. Dezember 2016 in Wiesbaden) war ein deutscher Betriebswirt und Autor.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mewes war zunächst Kostenrechner, Bilanzbuchhalter und Prüfer in einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Leiter des Rechnungswesens in einem Zeitschriftenkonzern und seit 1951 Inhaber eines betriebswirtschaftlichen Lehrinstitutes in Frankfurt am Main. Er ist der Begründer der EKS-Strategie. 1989 überließ Mewes die Werknutzungsrechte für die Zwecke der Unternehmensberatung der Peat, Marwick, Mitchel Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main (heute Teil der KPMG). 1990 verkaufte er seinen Verlag und die Werknutzungsrechte an der EKS-Strategie an die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die diese Rechte 1996 an die Deutsche Weiterbildungsgesellschaft (DWG, Klett-Gruppe) weiter veräußert hat. 2008 übernahm das Malik Management Zentrum St. Gallen AG die gesamten Werksnutzungsrechte der EKS.

Mewes war Vorsitzender des Finanz- und Steuerausschusses der IHK Frankfurt am Main, Mitglied des Finanz- und Steuerausschusses des Deutschen Industrie- und Handelstages, Bonn und Lehrbeauftragter für Unternehmenspolitik an der Universität Würzburg. Er initiierte 1970 die Leistungsgemeinschaft (EKS) e. V., heute Bundesverband StrategieForum e. V. (BSF) (zeitweilig über 3000 Mitglieder, heute noch 700[1]). Der BSF ist das einzige Netzwerk in Deutschland, in dem sich Unternehmer, Freiberufler und leitende Angestellte systematisch und praxisorientiert damit beschäftigen, ihren unternehmerischen Erfolg durch den Einsatz strategischen Know-hows nach Mewes zu verbessern.

1984 erhielt Mewes die Verdienstmedaille der IHK Frankfurt, 1988 das Bundesverdienstkreuz am Bande und 1989 die Ehrenplakette für besondere Förderung der Frankfurter Wirtschaft der IHK Frankfurt. Im Jahr 2004 erfolgte die Ernennung zum Ehrenprofessor der PEF Privatuniversität für Management in Wien.[2] 2010 wurde ihm der Life Achievement Award der Weiterbildungsbranche verliehen.[3]

Am 31. Juli 2014 wurde die nach Wolfgang Mewes benannte gemeinnütze Stiftung vom Thüringer Innenministerium anerkannt. Die Wolfgang-Mewes-Stiftung hat den Zweck, sicherzustellen, dass die bisher nur unzureichende Verbreitung der EKS-Methodik (Methode der Engpass-Konzentrierten Strategie nach Wolfgang Mewes) auch über den Tod der Stifter hinaus Unterstützung erhält, da die Engpass-Konzentrierte Strategie wesentliche Impulse zu einer stärkeren Diversifizierung der mittelständischen Wirtschaft leisten kann und damit zu einer nachhaltigen Festigung des Wirtschaftsstandortes der Bundesrepublik Deutschland im Sinne der Förderung des Allgemeinwohls beitragen kann.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das Goldene Buch des Berufserfolges. Frankfurt/Darmstadt 1958
  • Alle Bilanzen sind falsch. Sonderdruck aus Bilanzbuchhalter- und Steuerbevollmächtigtenlehrgang, Frankfurt am Main 1959
  • Die kybernetische Managementlehre (EKS). Zwölfteiliger Fernlehrgang, Frankfurt 1971-1977
  • Wolfgang Mewes et al.: EKS-Karrierestrategie. Band 1. Grundlagen und Phasen der EKS mit Fallbeispielen, Frankfurt 1994
  • Wolfgang Mewes et al.: EKS-Unternehmensstrategie. Bände 1 und 2, Frankfurt 1995
  • Mit Nischenstrategie zur Marktführerschaft: Strategie-Handbuch für mittelständische Unternehmen. Hrsg. von Wolfgang Mewes et al., Bände 1 und 2, Zürich 2000 und 2001

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Geschichte=.
  2. Professor h. c. 2004.
  3. Life Achievement Award Petersberger Tage 2010.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]