Wolha Hapejewa

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Wolha Hapejewa (weißrussisch Вольга Гапеева; * 1982 in Minsk) ist eine weißrussische Schriftstellerin, Dichterin, Übersetzerin und Linguistin.

Kyrillisch (Weißrussisch)
Вольга Гапеева
Łacinka: Volha Hapiejeva
Transl.: Vol'ha Hapeyeva
Transkr.: Wolha Hapejewa

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2004 absolvierte sie die Minsker Staatliche Linguistische Universität in der Fachrichtung „Fremdsprachen und Literatur“ mit Englisch, Deutsch und Französisch und schloss das Studium 2005 mit dem Masterexamen ab. Einen weiteren Master-Studiengang absolvierte sie im Fach „Gender Studies“ in Vilnius, Litauen an der EHU-International. 2012 erwarb sie den Doktorgrad Ph.D. an der Minsker Linguistischen Universität in der Fachrichtung Vergleichende Linguistik.

Schaffen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Volha Hapiejeva schreibt Gedichte, Prosa und Dramen. Sie übersetzt aus mehreren Sprachen (Deutsch, Englisch, Chinesisch, Japanisch, Ukrainisch, Lettisch). Ihr Werk Der Sammler (original Калекцыянэр) wurde auf dem Festival Тры днi (deutsch Drei Tage) als Stück im Museum der Geschichte der weißrussischen Literatur aufgeführt. Im Oktober 2006 wurde dasselbe Stück in Polen, Lubin beim internationalen Theaterfestival Konfrontacje Teatralne im Projekt Dramat Nieobecny bei den Lesungen der weißrussischen Dramaturgie gespielt. Sie untersucht das Phänomen der körperlichen Veränderung und Selbstverletzungen. Weitere Forschungsthemen sind Genderproblematik in Kultur und Literatur und die Philosophie der Sprache. Volha Hapiejeva ist Mitglied des Belarussischen PEN-Centers und des unabhängigen belarussischen Schriftstellerverbandes. Ihre Gedichte wurden ins Deutsche,[1] Englische, Mazedonische, Tschechische, Litauische und Polnische übersetzt.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • “Рэканструкцыя неба” („Rekonstruktion des Himmels“) (Lyrik, Prosa, Drama). – Miensk: Logvinov, 2003. – 142 S.
  • “Няголены ранак” („Unrasierter Morgen“) (Lyrik). – Miensk: Logvinov, (2008) – 65 S.
  • “Метад муаравых крэсак” („Methode der Moirestreifen“) (Lyrik). – Miensk: Golijafy (2012). – 76 S.
  • “Прысак і пожня” („Asche und Stoppel“) (Lyrik). – Miensk: Logvinov, 2012
  • “(в)ядомыя гісторыі” („(unverg)essbare geschichten“), (bybooks.eu, 2013),
  • “Дзве Авечкі” (“Zwei Schäfchen”), (2014, Logvinov),
  • “Сумны суп” (Traurige Suppe), (2014, Golijafy).

Publikationen in Anthologien (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • „Labirynt. Antologia współczesnego dramatu białoruskiego“. – Radzyń Podlaski, 2013. – 414 s.
  • “European Borderlands. Sprachlandschaften der Poesie”. – Міnsk : Logvinov, 2009. – 96 S.
  • “Лінія фронту-2” (Frontlinie-2. Anthologie mit deutschen und belarussischen Texten). – Miensk: Logvinov, 2007.
  • “Краса і Сіла” (Pracht und Macht. Anthologie der Belarussischen Lyrik des 20. Jh.) / Komp. von Skobla M.; Ed. von Pashkevich – Miensk: Limaryus, 2003. – 880 S.
  • „Лінія Фронту“ (Frontlinie. Anthologie mit deutschen und belarussischen Texten). – Miensk: Logvinov, 2003. – 240 S.
  • “Верш на Свабоду” (Gedicht für die Freiheit). Lyrikanthologie. Radio Liberty, 2002. – 464 S.
  • “Анталогія маладога верша” (Anthologie des Jungen Gedichtes). Miensk: Uradzhaj, 2001. – 351 S.

Publikationen in Literaturzeitschriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • “ARCHE” (Belarus), „Dziejaslou“ (Belarus), "Maladosc" (Belarus), “Texty” (Belarus)
  • „pARTizan“ (Belarus), „Krynica“ (Belarus), „Pershacvet“ (Belarus)
  • „Blesok“ (Makedonien)
  • „Czas Kultury“ (Polen)
  • „Die Horen“ (Deutschland)
  • „OSTRAGEHEGE“ 65-I/2012 (Deutschland)
  • „Literatur und Kritik“ 461/462-2012 (Österreich)
  • „Manuskripte“ (Österreich)

Anerkennungen (Stipendien und Auszeichnungen)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2008 – Sommerakademie für Übersetzer deutscher Literatur im Literarischen Colloquium Berlin.
  • Juli–August 2009 – literarisches Colloquium Berlin (LCB) Stipendium der Stiftung Preußische Seehandlung (Deutschland).
  • 2010 und 2012 – Ventspils Schriftsteller und Übersetzer Haus (Lettland).
  • 2011 – „Goldener Apostroph“ (belarussisch Залаты апостраф) Preis für die beste Publikation im Bereich Poesie.
  • 2013 – “Ex-libris” Preis für das beste Kinderbuch "Traurige Suppe".
  • 2013 – Artist-in-Residence im Internationalen Haus der Autoren in Graz[2]
  • 2014 – Artist-in-Residence in Wien (KulturKontakt Austria und Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur)
  • 2015 – "Buch des Jahres"-Preis des Belarussischen PEN (in der Kategorie Kinderliteratur)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. vgl. Einträge zu Hapiejeva, Volha in der literabel-Bibliographie
  2. Website des IHAG