Xerografie (Animation)

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Die Xerografie beschreibt ein von Zeichentrickfilmer Ub Iwerks für die Walt-Disney-Studios entwickeltes Verfahren, zu animierende Papierphasen, welche vormals aufwendig celweise mit Tusche auf Klarsichtfolie aufgepaust werden mussten, auf Folie zu fotokopieren. Erstmals wurde dieses Verfahren für den Film 101 Dalmatiner (1961) eingesetzt. Das Grundprinzip wurde vom amerikanischen Physiker Chester Carlson erfunden und basiert auf den Veröffentlichungen des ungarischen Physikers Pál Selényi.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rolf Giesen: Lexikon der Special Effects – Von der ersten Filmtricks bis zu den Computeranimationen der Gegenwart. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2001, ISBN 3-89602-283-0, S. 369