Yakisugi

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Yakisugi-Technik für das Coal House des Architekten Terunobu Fujimori
Bretter mit mehr oder weniger karbonisiertem Holz
Yakisugi-Holz für eine Sonnenbrillen-Schachtel

Yakisugi (焼杉) ist eine traditionelle japanische Methode der Holzkonservierung. Yaki bedeutet ‚verbrennen‘, Sugi ist der japanische Name der ‚Sicheltanne‘.[1] Es wird im Westen Japans auch als Shou Sugi Ban (焼 杉 板) bezeichnet;[2] Ban bedeutet ‚Planke‘.

Allgemeines[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch leichtes Verkohlen der Holzoberfläche, ohne das Holz zu verbrennen, wird das Holz durch die Karbonisierung wasserdicht und ist somit haltbarer.[3] Die karbonisierte Schicht schützt auch vor Insekten.

Der zeitgenössische Architekt Terunobu Fujimori arbeitet mit Yakisugi.[4][5]

Im deutschsprachigen Raum ist diese Methode wenig verbreitet, wenngleich sie zunehmend an Bedeutung gewinnt.[6] Durch die ähnliche geografische Breite ist diese Form der Holzkonservierung auch auf europäische Hölzer anwendbar. Für den Innenbereich oder Möbelbau kommt eine Fixierung der Kohleschicht zum Einsatz.[7]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. nytimes.com: The Latest Design Trend: Black and Burned Wood
  2. shousugiban.com: Shou Sugi Ban
  3. charredwood.com: What Is The History Of The ‘Shou Sugi Ban’ Charred Wood Treatment?
  4. dezeen.com: Yakisugi House by Terunobu Fujimori
  5. telegraph.co.uk: Interiors: A Japanese charred-timber house inspired by a cave dwelling
  6. schoeneschwarz.de: Neubau Haus E - Yakisugi. Abgerufen am 6. November 2018.
  7. Christian Härtel: Wer mit dem Feuer spielt. In: BM online. 4. Juli 2017, abgerufen am 6. November 2018.