Zeitoun (Ägypten)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst.
Weitere Belege und Umschrift prüfen (Az-Zaytūn als Lemma?).

Koordinaten: 30° 6′ N, 31° 19′ O Zeitoun oder El-Zeitoun (auch El-Zaytoun, arabisch الزيتون Az-Zaytūn, wörtlich „Oliven“) ist ein Stadtteil im Osten der ägyptischen Hauptstadt Kairo, dem Gouvernement al-Qahira zugehörig.

Die Bevölkerung wurde am 11. November 2006 mit 322.317 Menschen angegeben. Die Fläche beträgt 8,24 km².[1]

Zeitoun ist bekannt für die Marienerscheinungen von Zeitoun, die 1968 auf dem Dach der dortigen koptisch-orthodoxen Marienkirche stattgefunden haben sollen. Die Kirche wurde 1924 in byzantinischem Stil erbaut und 1925 eingeweiht; Architekt war der Italiener Leomingelli.[2] 1971–76 wurde anlässlich der Erscheinungen und veranlasst von Schenuda III. zusätzlich eine Kathedrale neben der bestehenden Kirche erbaut.[3] Dort befindet sich ein Platz, an welchem der Überlieferung zufolge die Heilige Familie auf ihrer Flucht nach Ägypten Rast gemacht haben soll.

Es ist der Geburtsort von Fathia Nkrumah (geb. 1931 als Fathia Helen Rizk), der Frau von Kwame Nkrumah, dem ersten Präsidenten von Ghana.[4]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Egypt: Greater Cairo auf citypopulation.de, abgerufen am 3. April 2018.
  2. The Virgin Mary's Church At El-Zeitoun auf zeitun-eg.org, abgerufen am 3. April 2018.
  3. The New Cathedral Of The Virgin Mary At Zeitoun And Zeitoun Church Activities auf zeitun-eg.org, abgerufen am 3. April 2018.
  4. Nkrumah, Fathia (c. 1931—), in: Women in World History. A Biographical Encyclopedia, Gale Research 2002 auf encyclopedia.com, abgerufen am 3. April 2018 (in der Schreibweise Zeitun).