Zweiter Hugenottenkrieg

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Der Zweite Hugenottenkrieg (15671568) war der einzige Hugenottenkrieg, den die französischen Protestanten (Hugenotten) offensiv führten, erneut unter Führung des Fürsten von Condé, Louis I. de Bourbon, prince de Condé.

Die Hugenotten setzten diesmal Schweizer Söldner ein, was politisch die Katholiken eher stärkte. Der Krieg startete mit einem Überraschungscoup gegen die königliche Familie: Der Fürst von Condé aus der Nebenlinie der Bourbon wollte Katharina von Medici die Regentschaft entreißen. Als das misslungen war, wurde das Edikt von Amboise von 1563 in etwa bestätigt. Da beide Parteien ihre Truppen mobilisiert ließen, ging der Krieg fast unmittelbar in den Dritten Hugenottenkrieg über.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • August Lebrecht Herrmann: Frankreichs Religions- und Bürgerkriege im 16. Jahrhundert. Voß, 1828
  • Robert J. Knecht: Renaissance France 1483-1610. Blackwell Classic Histories of Europe, John Wiley & Sons, 2001, ISBN 0-6312-2729-6
  • Robert J. Knecht: The French Wars of Religion, 1559-1598. Seminar Studies in History, Longman, 2010, ISBN 1-4082-2819-X