ADAC Motorwelt

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ADAC Motorwelt
ADAC-Motorwelt.svg
Beschreibung Mitgliederzeitschrift des ADAC
Fachgebiet Auto, Verkehr, Reise, Motorsport
Sprache Deutsch
Verlag ADAC Verlag GmbH (Deutschland)
Erscheinungsweise monatlich
Verkaufte Auflage
(IVW 1/2013)
13.752.025 Exemplare
Reichweite (MA 2011 I) 18,27 Mio. Leser
Chefredakteur Michael Ramstetter
Herausgeber ADAC
Weblink Homepage des Magazins
ISSN 0007-2842

Die ADAC Motorwelt (früherer Untertitel: Das aktuelle Clubmagazin) ist die monatlich erscheinende Mitgliederzeitschrift des ADAC. Sie enthält Nachrichten und Information wie Testberichte zu Automobilen, Pannen-Tipps und verkehrsrechtliche Hintergründe. Zusätzlich gibt es Reportagen über die Aufgaben des ADAC (Rettung, Pannenhilfe, Rat im Urlaub usw.) und Kritik an den Verkehrspolitiken der Regierungen. Die ADAC Motorwelt hat eine verkaufte Auflage von 13.752.025 Exemplaren[1] und ist damit die auflagenstärkste in Deutschland.[2]

Inhaltsverzeichnis

Geschichte [Bearbeiten]

Die Zeitschrift wurde 1945 gegründet, hat allerdings Vorläufer, die bis 1903 zurückreichen.[3] 1979 betrug die Auflage 5.906.960 Stück und wurde vom ADAC-Verlag GmbH in München produziert. Chefredakteure waren 1979 Manfred Caroselli und Anton Müller. Seit November 2005 gibt es auch eine Online-Ausgabe, die zusätzlich Links und Filme enthält. Sie steht ADAC-Mitgliedern alternativ zur gedruckten Variante zur Verfügung. Seit der Dezember-Ausgabe 2009 erscheint das Magazin mit überarbeitetem Design, neuer Struktur, Verzicht auf den Untertitel und dem Wort „Motorwelt“ mit großem Anfangsbuchstaben.[4]

Die ADAC Motorwelt ist heute die auflagenstärkste Zeitschrift Europas. Sie wird an alle ADAC-Mitglieder ohne Zusatzkosten versendet (bei Jugendmitgliedschaften nur als E-Paper). Die Zeitschrift trägt nicht unerheblich zur Meinungsbildung bei. Aussagen wie „Freie Fahrt für freie Bürger“ (im Zusammenhang mit der Einführung von Tempolimits) wurden durch den ADAC geprägt.

Aktuelle Struktur [Bearbeiten]

Laut dem derzeitigen Chefredakteur, Michael Ramstetter, stellt die Zeitschrift „das wichtigste Bindeglied zwischen Mitgliedern und Verein“ dar, da „man sonst ja eigentlich nur merke, dass man in dem Club ist, wenn man eine Panne hat.“ Ramstetter zeigt sich darauf bedacht - auch im Hinblick auf das Image des ADAC -, „ein Blatt für alle“ zu machen, „für Führerschein-Anfänger wie für Rentner und auch für Frauen.“[5]

Im Jahr 2002 kostete eine ganzseitige und farbige Anzeige 98.400,- Euro, ein zu diesem Zeitpunkt in keiner anderen deutschen Zeitschrift erreichter Preis.[5] Durch eine Festlegung des Verhältnisses von Anzeigen zu Artikeln auf 49:51 konnte man so den Etat bereits zur Hälfte decken. Die andere Hälfte zahlt der Verein aus den Mitgliedsbeiträgen. In einem Artikel der Süddeutschen Zeitung heißt es dazu: „über viele Seiten hinweg sind Kleinanzeigen das beherrschende grafische Element im Heft.“[5]

Auflagenstatistik [Bearbeiten]

Im vierten Quartal 2012 lag die durchschnittliche monatlich verbreitete Auflage nach IVW bei 13.737.445 Exemplaren. Das sind 1,81 Prozent mehr als im Vergleichsquartal des Vorjahres. Die Abonnentenzahl lag bei durchschnittlich 13.704.795; damit bezogen rund 99,76 Prozent der Leser die Zeitschrift im Abo. Die übrigen Exemplare waren Freistücke. Als Mitgliedszeitschrift hängt der Auflagenverlauf mit dem Mitgliederzahlverlauf zusammen.

Bei den in der Auflage eingerechneten E-Paper-Versionen des Hefts (im vierten Quartal 2012 waren das 390.290 Exemplare oder 2,84 % der verbreiteten Auflage) wird nicht berücksichtigt, ob ein Kunde sich das Dokument tatsächlich heruntergeladen hat oder nicht.

Weblinks [Bearbeiten]

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. laut IVW, erstes Quartal 2013 (Details und Quartalsvergleich auf ivw.eu)
  2. Meedia Top 100 Zeitschriften
  3. Zeitschriftendatenbank. Die Deutsche Bibliothek, abgerufen am 8. Mai 2006.
  4. Meldung mit Galerie früherer Titelbilder Autokiste, 27. November 2009.
  5. a b c ADAC Motorwelt: Der gute Riese, Süddeutsche Zeitung, 9. Mai 2003 (abgerufen am 5. November 2012).