Süddeutsche Zeitung

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Süddeutsche Zeitung
Logo
Beschreibung deutsche Tageszeitung
Verlag Süddeutscher Verlag, München
Erstausgabe 6. Oktober 1945
Erscheinungsweise montags bis samstags
Verkaufte Auflage
(IVW 2/2014, Mo–Sa)
397.033 Exemplare
Reichweite (MA 2012 II) 1,48 Mio. Leser
Chefredakteur Kurt Kister
Weblink sueddeutsche.de
ISSN 0174-4917

Die Süddeutsche Zeitung (Abkürzung SZ) ist mit einer verkauften Auflage von 397.033 Exemplaren[1] die größte deutsche überregionale Abonnement-Tageszeitung. Sie wird im Süddeutschen Verlag in München verlegt, seit ihr die Information Control Division der amerikanischen Besatzungsmacht 1945 als so genannte „wichtige meinungsbildende“ Tageszeitung die Lizenz zum Druck erteilt hatte.

Spezifisch für die SZ ist das Gewicht, das sie in den letzten Jahren der Kultur einräumt. Das Feuilleton folgt direkt auf den politischen Teil. Neben der Glosse Streiflicht oben auf der Titelseite ist die „Seite 3“ ein besonderes Merkmal der SZ, in der eigenen Schreibweise DIE SEITE DREI. Hier erscheinen regelmäßig große Reportagen und Hintergrundartikel. Auf der vierten Seite, der Meinungsseite, findet man täglich einen von bekannten Autoren der SZ geschriebenen Leitartikel. Außerdem erscheinen freitags eine Beilage mit einer Auswahl englischsprachiger Artikel der New York Times und das SZ-Magazin, samstags eine Wochenendbeilage und donnerstags, für die Auflage der Region München, die Veranstaltungsbeilage SZ-Extra.

Die SZ unterhält im Inland Redaktionsbüros in Augsburg, Berlin, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Karlsruhe, Nürnberg, Regensburg und Stuttgart.

Im Sommer 2005 nannten deutsche Journalisten die Süddeutsche Zeitung bei einer großangelegten Umfrage als „Leitmedium“ Nummer Eins – vor dem Spiegel. In der Studie Journalismus in Deutschland des Kommunikationswissenschaftlers Siegfried Weischenberg sagten 34,6 Prozent von 1536 repräsentativ ausgewählten Journalisten, dass sie regelmäßig zur SZ griffen, um sich zu informieren oder Themenanregungen zu finden (Mehrfachnennungen waren möglich).

Geschichte[Bearbeiten]

Anfänge[Bearbeiten]

Zeitungsleser mit einer Sonderausgabe der „Süddeutschen Zeitung“ nach der Urteilsverkündung der Nürnberger Prozesse, 1. Oktober 1946

Die Süddeutsche Zeitung sieht sich in der Nachfolge der von 1848 bis 1945 erschienenen Münchner Neuesten Nachrichten. Vor einigen Jahren wurde der historische Name von der SZ als Titel des Lokalteils wiederbelebt.

Die erste Ausgabe erschien am Samstag, dem 6. Oktober 1945 unter vergebener Lizenz Nr. 1 der Nachrichtenkontrolle der Militärregierung Ost zum Preis von 20 Pfennig. Das Blatt gehört somit zu den Zeitungen der Lizenzpresse. Diese erste Lizenz für die Herausgabe einer Zeitung in Bayern nach dem Zweiten Weltkrieg wurde August Schwingenstein, Edmund Goldschagg und Franz Josef Schöningh gewährt.

Aus dem Geleitwort auf Seite 1 der ersten Ausgabe:

„Zum Geleit – Zum ersten Male seit dem Zusammenbruch der braunen Schreckensherrschaft erscheint in München eine von Deutschen geleitete Zeitung. Sie ist von den politischen Notwendigkeiten der Gegenwart begrenzt, aber durch keine Zensur gefesselt, durch keinen Gewissenszwang geknebelt. Die Süddeutsche Zeitung ist nicht das Organ einer Regierung oder einer bestimmten Partei, sondern ein Sprachrohr für alle Deutschen, die einig sind in der Liebe zur Freiheit, im Haß gegen den totalen Staat. Im Abscheu gegen alles, was nationalsozialistisch ist.“
„Die Leiter der Zeitung, verschiedenen Parteien entstammend, glauben, daß nach zwölf Jahren schmachvoller Gewissensknechtung und aufbefohlener Lüge der gemeinsame Wille zu politischer Mündigkeit und Sauberkeit, zu Verantwortungsbewußtsein und Wahrhaftigkeit eine genügend starke Grundlage für eine fruchtbare Zusammenarbeit bildet. […] Wir beginnen auf schmaler Plattform mit geringen Mitteln und spiegeln damit die allgemeine Lage. Wir glauben, daß wir in nicht allzu ferner Zeit auch den allmählichen Aufstieg spiegeln werden.
– Schriftleitung und Verlag“
Früheres SZ-Redaktionsgebäude in der Sendlinger Straße in München (bis Oktober 2008)

Im August 1949 veröffentlichte die SZ unkommentiert den Leserbrief einer Person, die das Pseudonym Adolf Bleibtreu nutzte. Darin wurde bezüglich der Juden das Bedauern zum Ausdruck gebracht, „dass wir nicht alle vergast haben“. Eine Demonstration von aufgebrachten Holocaustüberlebenden gegen die SZ, bei der auch Pflastersteine flogen, zerstreute die bayerische Polizei mit dem Schlagstock.[2]

Entwicklung seit 2000[Bearbeiten]

Seit Beginn der Krise auf dem Anzeigenmarkt der Tageszeitungen im Jahre 2000 verschlechterte sich auch die Lage der SZ zusehends. Es mussten neue Gesellschafter ins Boot geholt werden: Mit 18,75 Prozent kaufte sich die Südwestdeutsche Medien Holding (Stuttgarter Zeitung, etc.) in den die SZ herausgebenden Süddeutschen Verlag ein, die wiederum zu rund 44 Prozent der Medien Union GmbH Ludwigshafen (Die Rheinpfalz, etc.) gehört. Aber auch die nordrhein-westfälische Ausgabe musste aus Kostengründen eingestellt werden, ebenso die Jugendbeilage Jetzt. Es kam zu zahlreichen Entlassungen. Die wirtschaftliche Situation hat sich zwischenzeitlich umgekehrt: Der Fehlbetrag 2002 betrug 76,6 Mio Euro; 2003 ergab sich ein Überschuss von 0,6 Mio Euro und 2004 ein erneutes Plus von 37,1 Mio Euro.

Das SZ-Magazin wurde im Mai 2000 in einen Skandal verwickelt, nachdem bekannt wurde, dass das Magazin gefälschte Prominenten-Interviews des Journalisten Tom Kummer veröffentlicht hatte. Kummers fragwürdiges Verhältnis zur Beziehung von Realität und Fiktion (siehe Borderline-Journalismus) war seit längerem bekannt gewesen.

Ein gravierendes Revirement erlebte die Feuilleton-Redaktion im Frühjahr 2001. Zunächst wechselten vier namhafte Feuilleton-Redakteure von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zur Süddeutschen Zeitung: Franziska Augstein, Thomas Steinfeld, Ulrich Raulff und Lothar Müller.[3] Wie in solchen Fällen üblich, kommentierten die Betreffenden die Kündigungen nicht. Andere Kommentatoren vermuteten ein zunehmendes Unbehagen der Redakteure am Führungsstil von FAZ-Mitherausgeber und Feuilleton-Leiter Frank Schirrmacher.[3][4] Denn dies war bereits die dritte Kündigungsrunde unter der Ägide Schirrmachers.[5]

Im Gegenzug hatte SZ-Chefredakteur Hans Werner Kilz seinerseits einen Exodus von profilierten Feuilletonredakteuren nach nur wenigen Wochen im März 2001 hinzunehmen. Mit Ressortchef Claudius Seidl, Niklas Maak, Georg Diez, Edo Reents, Filmkritiker Michael Althen und dem Medienchef Alexander Gorkow verließ eine „sehr eng zusammenarbeitende Gruppe im Feuilleton der SZ“[3] das Haus und ging zur FAZ. Kilz reagierte hierauf mit der Einstellung junger Redakteure wie Alex Rühle und Sonja Zekri.

Zusammen mit dem Nachrichtenmagazin Der Spiegel und den Zeitungen der Axel Springer AG kündigte die Süddeutsche Zeitung Anfang August 2004 ihre Rückkehr zur klassischen Rechtschreibung an, wozu die FAZ sich bereits im August 2000 entschieden hatte. Im Jahr 2006 sprach sich die SZ-Redaktion mit FAZ und Spiegel zu einer gemeinsamen konservativen Auslegung des neuen Duden ab, der in seiner 24. Auflage erstmals in etlichen Fällen zurück zur alten Schreibung geht und/oder diese mit der gelben Farbhinterlegung „empfiehlt“. Seither gilt bei der SZ der Grundsatz: alte Schreibung, wo sie laut Duden zulässig ist; neue, wo die alte nicht mehr erlaubt oder nicht mehr aufgeführt ist.

Im Juli 2006 meldete unter anderem der Branchendienst kress, die SZ plane den Start einer Sonntagsausgabe,[6] diese Pläne wurden im November 2008 jedoch für unbestimmte Zeit auf Eis gelegt.[7]

Im November 2006 verlor die SZ zusammen mit der FAZ einen Prozess gegen das Literaturmagazin Perlentaucher. Die Zeitungen klagten gegen den Weiterverkauf der Zusammenfassungen ihrer Literatur-Rezensionen an den Online-Buchhändler buecher.de, wodurch sie ihre Urheberrechte verletzt sahen.[8][9]

Seit 2007 verantwortet die Magazin Verlagsgesellschaft Süddeutsche Zeitung (MVG) alle Magazine und Supplements.

Mit Wirkung zum 29. Februar 2008 verkauften vier der fünf verbliebenen Gesellschafterfamilien im Dezember 2007 ihre Anteile am Verlag der SZ an die Südwestdeutsche Medien Holding, die damit ihren Anteil auf insgesamt 81,25 Prozent aufstockt.

Entsprechend änderte sich die Zusammensetzung des „Herausgeberrates der Süddeutschen Zeitung“. Ihm gehören nun an: Eberhard Ebner (Sprecher der Gruppe Württembergischer Verleger), Johannes Friedmann (Vorsitz), Thomas Schaub (Medien Union) und Christoph Schwingenstein. Der Herausgeberrat „bestimmt die grundsätzliche inhaltliche Ausrichtung und das Erscheinungsbild der Süddeutschen Zeitung und fällt wichtige personelle Entscheidungen“ (lt. SZ vom 13. März 2008).

Zum 9. Juli 2012 wurde das Layout überarbeitet,[10] wobei Papierformat und Zeilenabstände beibehalten[11] und die bisherigen Schriften Helvetica, Excelsior und Times durch Hausschriften ersetzt wurden.[12]

Auflage[Bearbeiten]

Die Süddeutsche Zeitung konnte von 1998 bis 2008 die verkaufte Auflage steigern bzw. stabilisieren. Seitdem fallen die Verkaufszahlen wieder. Die verkaufte Auflage ist seit 1998 um 4 Prozent gesunken.[13] Sie beträgt gegenwärtig 397.033 Exemplare.[14] Der Anteil der Abonnements an der verkauften Auflage liegt bei 69,1 Prozent.

Entwicklung der verkauften Auflage[15]


Süddeutsche.de[Bearbeiten]

Ehemaliges Logo von sueddeutsche.de

Süddeutsche.de (früher sueddeutsche.de) ist das Internetportal der Süddeutschen Zeitung. Die Artikel setzen sich zusammen aus eigenen Beiträgen der Süddeutsche.de-Redaktion, aus Texten, die von der Süddeutschen Zeitung übernommen werden und aus Agenturmeldungen.

Am 18. Dezember 2006 startete das Internet-Portal der Süddeutschen Zeitung, damals noch sueddeutsche.de, mit neuem Design, Konzept und Chefredakteur. Bis 2006 war Helmut Martin-Jung Chefredakteur, ihm folgte Hans-Jürgen Jakobs, der zuvor die Medienseite der Süddeutschen Zeitung leitete.[16] Im Dezember 2010 wurde Stefan Plöchinger neuer Chefredakteur.[17] Seit 2006 ist die Redaktion auf 25 festangestellte Redakteure und mehr als zehn Pauschalisten gewachsen. Im November 2011 hatte die Seite 35.085.245 Besucher und 189.821.740 Seitenabrufe.[18] Für den Winter 2014 ist die Einführung von Paid content in Form einer Mischung aus dem Freemium- und dem Metered-Modell geplant.[19]

Geschichte[Bearbeiten]

Zum 50. Geburtstag der Süddeutschen Zeitung startete am 6. Oktober 1995 deren Internet-Ausgabe unter dem Namen "SZonNet". Das Projekt ging vom SZ-Textarchiv (heute DIZ – Dokumentations- und Informationszentrum München) unter der Leitung von Hella Schmitt aus. Zu Beginn gab es keine eigenen Redakteure, sondern es wurden ausgewählte Inhalte der gedruckten Ausgabe übernommen. 1996 verfasste Oliver Bantle aus der SZ-Wissenschaftsredaktion das erste journalistische online-Konzept. Dieser Blickpunkt Wissenschaft ging im Herbst desselben Jahres mit Angelika Jung-Hüttl als Redakteurin online. Sie erstellte die ersten journalistischen Inhalte, die nicht in der Zeitung standen. Die redaktionelle Verantwortung lag beim damaligen Leiter der SZ-Wissenschaftsredaktion, Martin Urban. Im Frühjahr 1998 ging das Reise Journal ins Netz. Wenke Heß schrieb das Konzept und setzte es als Redakteurin um.

Die wirtschaftliche Leitung ging zunächst auf die SV Teleradio GmbH, später auf die SV New Media GmbH über, deren Geschäftsführer Gerhard Andreas Schreiber war, beides Tochtergesellschaften des Süddeutschen Verlags. Im Vorfeld der Bundestagswahl 1998 ging der Blickpunkt Politik online. Er wurde unter Federführung von Heribert Prantl konzipiert, Leiter Innenpolitik und inzwischen auch Mitglied der Chefredaktion. Die Redakteure waren Oliver Bantle (Innenpolitik) und Thomas Becker (Außenpolitik). Nachrichten, Dossiers, Interviews und Kommentare ergänzten das Blatt. Die Online-Artikel standen unter redaktioneller Verantwortung der zuständigen Politikressorts der Zeitung. 1999 startete ein Kulturmagazin von Bernd Graff ins Netz. Die Überführung des ehemaligen Faxdienstes SZ-Finanz in eine Online-Wirtschaftsredaktion mit Paul Katzenberger, Hans von der Hagen, Martin Hesse und weiteren Redakteuren führte zu einer deutlichen Vergrößerung der Redaktion.

Mit Patrick Illinger bekam die Online-Ausgabe im Jahr 2000 zum ersten Mal einen Chefredakteur; die Redaktion wurde in sueddeutsche.de umbenannt. Helmut Martin-Jung wurde erster Chef vom Dienst. In dieser Zeit stießen auch Susanne Herda und Nicola Holzapfel zur Redaktion. Gleichzeitig wuchs die Zahl der technischen Mitarbeiter bei der betreuenden SV-Tochter Süd-Data. Die gestiegene Mitarbeiterzahl und der damit verbundene erhöhte Raumbedarf führte dazu, dass die Redaktion in angemietete Büroräume an den Rindermarkt zog. Nach Personaleinsparungen verließ Illinger die Online-Ausgabe bereits Ende 2001, auf dem Chefredakteursposten folgte ihm CvD Helmut Martin-Jung nach. Strategische Überlegungen führten Ende 2006 dazu, unter dem neuen Chefredakteur Hans-Jürgen Jakobs die Größe der Mannschaft wieder aufzustocken. Jakobs blieb bis zum Ende des Jahres 2010 Chefredakteur von suedddeutsche.de - er übernahm im Anschluss die Ressortleitung des Wirtschaftsteils der Süddeutschen Zeitung gemeinsam mit Marc Beise. Im Februar 2011 trat Stefan Plöchinger, der von Spiegel Online kam, seine Arbeit als neuer Chefredakteur von sueddeutsche.de an. Seit Mai 2014 ist er Mitglied der SZ-Chefredaktion.

Seit dem 10. Dezember 2007 beschränkt sueddeutsche.de die Kommentarfunktion der Online-Artikel auf den Zeitraum von Montag bis Freitag zwischen 8 und 19 Uhr. Zur Begründung gab sueddeutsche.de an, die Kommentare der „Suedcafé“-Mitglieder würden außerhalb dieser Zeiten „eingefroren“, da keine Moderation möglich sei. Um die Qualität der Diskussion zu heben, sei eine stärkere Moderation von Seiten der Zeitung erforderlich.[20] Die SZ reagierte damit auf ein Urteil des Landgerichts Hamburg, das vorschreibt, bei brisanten Themen Kommentare vorab zu kontrollieren.[21] Es wird kritisiert, dass von seiten der Redaktion die Leserkommentare oft auch dann nicht zur Kenntnis genommen werden, wenn auf eindeutige Fehler in den kommentierten Berichten hingewiesen wird.[22] Hierzu existiert jedoch zu jedem Artikel ein Kontaktformular, welches für solche Fälle verwendet werden sollte.

Anfang 2012 wurde die Seite in Süddeutsche.de umbenannt und das Logo dem Schriftzug der Süddeutschen Zeitung angepasst.[23] Am 26. November 2012 erfolgte ein umfassende Neugestaltung; seither werden die Hausschriften der Druckausgabe auch für den Online-Auftritt verwendet.[24][25]

Mitarbeiter[Bearbeiten]

Chefredakteure[Bearbeiten]

Stellvertretende Chefredakteure[Bearbeiten]

  • Wolfgang Krach
  • Heribert Prantl (Mitglied der Chefredaktion)
  • Stefan Plöchinger (Mitglied der Chefredaktion)

Bekannte Redakteure und Autoren[Bearbeiten]

Bekannte Bestandteile der SZ und des SZ-Magazins[Bearbeiten]

Politische Ausrichtung und redaktionelle Unabhängigkeit[Bearbeiten]

Laut ihrem Redaktionsstatut erstrebt die Süddeutsche Zeitung „freiheitliche, demokratische Gesellschaftsformen nach liberalen und sozialen Grundsätzen“.[27] Sie wird als „gemäßigt links“ beschrieben.[28]

Laut Informationen der Lobbyismusagentur Deekeling Arndt Advisors nahm das Deutsche Atomforum Einfluss auf das Veröffentlichungsdatum eines möglicherweise atomkritischen Berichtes in der Süddeutschen Zeitung. Eine ursprünglich geplante Veröffentlichung zum Zusammenhang zwischen Kinderkrebs und Kernkraftwerken soll so auf einen Zeitpunkt nach der Bundestagswahl 2009 verschoben worden sein.[29][30] Heribert Prantl, Mitglied der Chefredaktion der Süddeutschen Zeitung, bestritt auf Nachfrage, dass es eine derartige Einflussnahme gegeben hätte.[31]

Medienkritik[Bearbeiten]

In medienkritischen Untersuchungen wird auch die SZ analysiert, besonders ausführlich untersucht wurden die Bereiche Sicherheits- und Verteidigungspolitik sowie die Berichterstattung und Kommentierung der Finanzkrise.

Politische Berichterstattung und Kommentierung, besonders Außen- und Sicherheitspolitik

Besonders in der Analyse politische-medialer Netzwerke in Uwe Krügers Untersuchung "Medienmacht" werden auch Verflechtungen von Journalisten der SZ thematisiert. Im empirischen Teil fokussiert seine soziale Netzwerkanalyse zunächst die soziale Umgebung von 219 leitenden Redakteuren deutscher Leitmedien. Jeder Dritte unterhielt informelle Kontakte mit Politik- und Wirtschaftseliten; bei vier Außenpolitik-Journalisten, darunter Stefan Kornelius, finden sich dichte Netzwerke im US- und Nato-affinen Elitenmilieu.

Eine anschließende Frame-Analyse fragt, inwieweit der Output dieser vier Journalisten in den umstrittenen Fragen der Definition von Sicherheit (erweiterter Sicherheitsbegriff) und Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr auf der Linie der ermittelten Bezugsgruppen liegt. Abschließend werden die Berichte über die Münchner Sicherheitskonferenz und deren Gegner in fünf Tageszeitungen inhaltsanalytisch untersucht. Sie kommt zu dem Schluss, dass die Eliten-nahen Leitmedien FAZ, Welt und Süddeutsche den auf der Sicherheitskonferenz laufenden Elitendiskurs ausführlich abbilden, dabei aber die Proteste und die Gegenveranstaltung Münchner Friedenskonferenz marginalisieren und delegitimieren.[32]

Wirtschaftsjournalismus

Die groß angelegte Studie der Otto Brenner Stiftung von Hans-Jürgen Arlt und Wolfgang Storz von März 2010 zum Thema "Wirtschaftsjournalismus in der Krise - Zum massenmedialen Umgang mit Finanzmarktpolitik" betrachtete unter anderem eingehend die Arbeitsweise der SZ von Frühjahr 1999 bis Herbst 2009. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass "der tagesaktuelle deutsche Wirtschaftsjournalismus als Beobachter, Berichterstatter und Kommentator des Finanzmarktes und der Finanzmarktpolitik bis zum offenen Ausbruch der globalen Finanzmarktkrise schlecht gearbeitet habe. "Pfusch am Bau nennt man das im Handwerk." Vor allem SZ, FAZ und HB hätten viel zu lange an einem Deutungsrahmen festgehalten – der Markt reguliert via Preis das Wirtschaftsgeschehen effizient, der Staat soll sich heraushalten, – der den Ereignissen nicht mehr gerecht geworden sei. "Deshalb war sogar ihre zunehmend qualitätsvollere Berichterstattung in der Krise mit einem Orientierungschaos verbunden. Sie reflektierten diese Defizite nicht und blockierten sich so, zu einem neuen Verständnis zu kommen." Dieser Reflexionsmangel habe sich als ein echtes Hindernis für die Gesellschaft zu lernen entpuppt.[33]

Umgang mit Leserkommentaren in der Online-Ausgabe

Als eine der ersten überregionalen Qualitätszeitungen änderte die SZ den Modus der Leserkommentare. Die Kommentierung unter den Artikeln wurde Anfang September 2014 durch ein Meinungsforum ersetzt. „Auf der eigentlichen Nachrichtenseite störten oft Trolle das Diskussionsklima. Sie besser abzuwehren und das Niveau der Debatten zu heben sei das Ziel, so der Chefredakteur.“[34] Die Maßnahme wurde von Jan Jasper Kosok in Der Freitag als Einschränkung der Lesermeinung und Verlust der Nähe des Mediums zum Rezipienten beurteilt. „Mehr Dialog ist notwendig, nicht weniger. Alles andere ist Propaganda – würde der Leser sagen.“[35]

Layout[Bearbeiten]

Titelseite Süddeutsche Zeitung vom 20. Mai 2009

In den Anfangsjahren ab 1945 hatte die Süddeutsche Zeitung meist nur einen Umfang von 4–6 Seiten, und nutzte daher eine 6-Punkte-Schrift in fünf Spalten, um viel Text unterzubringen. Überschriften wurden anfangs noch in der Frakturschrift National gesetzt, da keine Alternativen verfügbar waren.[36]

In den 1950er Jahren erhielt die Süddeutsche Zeitung ihr charakteristisches Erscheinungsbild mit Excelsior als Hauptschrift und serifenlosen Überschriften, letztere erst in Gill Sans und ab 1965 dann in Helvetica. Einige Textelemente wurden auch in Times gesetzt. Die charakteristische Struktur der ersten Seiten, mit einer Reportage auf Seite 3 und Leitartikel, Kommentaren und Karikaturen auf Seite 4 wurde Mitte der 1960er Jahre von damaligen Chefredakteur Hermann Proebst eingeführt. Der Bleisatz wurde 1984 durch Fotosatz ersetzt und seit 1987 wird ein Redaktionssystem benutzt. Im Juni 1988 wechselte die Süddeutsche Zeitung zum größeren nordischen Format, mit nunmehr sechs Textspalten.[36]

Am 9. Juli 2012 wurde das Layout in vielen Details geändert.[37] Der Haupttext wird seitdem in der von Henning Skibbe und Nils Thomsen neuentwickelten Schriftart SZ Text gesetzt, die von der Excelsior abgeleitet wurde. Für Überschriften wird seitdem die dazu passende, ebenfalls neu entwickelte SZ Sans genutzt. Diese neuen Schriften können jetzt auch auf digitalen Ausgaben eingesetzt werden und ersetzen viele der bis zu 20 Schriften, die zuvor auf manchen Titelseiten zu finden waren.[38]

Die Süddeutsche Zeitung wird im nordischen Format (40 × 57 cm) gedruckt, welches das zweitgrößte Zeitungsformat der Welt ist.

Verwandte Publikationen[Bearbeiten]

Neben der Printausgabe der Süddeutschen Zeitung gibt es noch Publikation in verschiedenen Medien

  • Das Süddeutsche Zeitung Magazin erscheint immer freitags als Beilage der Süddeutschen Zeitung.
  • Jetzt.de, die Jugendseite und Internetseite der Süddeutschen Zeitung
  • Süddeutsche Zeitung Audio: Artikel und Kommentare aus der Süddeutschen Zeitung zum Anhören und Herunterladen
  • Süddeutsche Zeitung Archiv mit sämtlichen Ausgaben der Süddeutschen Zeitung seit 1992, Archivsuche und Recherchedienst.
  • Süddeutsche Zeitung TV: unter dem Titel „Süddeutsche.TV“ (früher „S-Zett“) werden seit 1993 in einem dctp-Fensterprogramm auf VOX Magazinsendungen und Reportagen ausgestrahlt.
  • Süddeutsche Zeitung Wissen: Vom 11. Dezember 2004 bis 22. Mai 2009 erschien monatlich das Wissens-Magazin SZ Wissen. mit dem Anspruch, Wissenschaftsthemen verständlich aufzubereiten. Die Einstellung wurde mit fehlender Aussicht auf nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg aufgrund sinkender Anzeigenerlöse und einer nicht den Erwartungen entsprechenden Auflagenentwicklung begründet.

SZ-Bibliothek und andere Produkte des Verlags[Bearbeiten]

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Unter dem Druck, neue Umsatzquellen zu erschließen, wurde mit verschiedenen Marketingmaßnahmen Neuland betreten. Angeregt wurden diese Aktivitäten, die man als Produktlinienerweiterung bezeichnet, von ähnlichen Aktionen in Italien und Spanien. Die erfolgreichste, zunächst 2004 als Test gestartete, war die Etablierung einer Süddeutsche Zeitung Bibliothek („50 große Romane des 20. Jahrhunderts“ im Wochenrhythmus), die mit branchenunüblichen Voraussetzungen an den Start ging:

  • Benennung der Reihe in Anlehnung an echte Rankings wie die Zeit-Bibliothek.
  • Verschenken des ersten Bandes an jeden Käufer oder Abonnenten der SZ vom 20. März 2004.
  • Sehr niedriger Preis im Vergleich zu den in der Buchbranche gewöhnlich kalkulierten Preisen: weniger als 5 Euro für festgebundene Bücher.
  • Teure Publikumswerbung: wöchentlich mehrfach vierfarbige Anzeigen und Anzeigenstrecken in SZ und SZ-Magazin; im Laufe des Jahres dann auch Anzeigen in anderen Zeitschriften (Brigitte, Spiegel etc.), die für die niedrigpreisige Ware „Buch“ in dieser Massierung üblicherweise nicht kalkulierbar sind.
  • Mischung von Bestsellern und Longsellern („Name der Rose“) mit günstigeren Lizenzen (veraltete Ausgabe von Kafkas „Amerika“).
  • Platzierung am Markt als qualitativ hochwertige Auswahl mit Kanoncharakter durch redaktionell aufgemachte Werbung auf der ersten Seite und der ersten Seite des Feuilletons der jeweiligen Samstagsausgabe, dem Erscheinungstermin des jeweiligen Bandes; zusätzlich „redaktionelle“ Werbung am Tag davor. Als Autoren fungierten die Redakteure der SZ, von denen gesagt wird, sie hätten die ursprüngliche große Lizenzeinkaufsliste zusammengestellt.
  • Nutzen sämtlicher Verkaufsstellen, die einem Zeitungsvertrieb zur Verfügung stehen: vor allem Kioske, Tankstellen, Zeitungsstände und Buchhandlungen.
  • Günstiger Lizenzeinkauf bei den Rechteinhabern mit dem Argument der Masse; damit Verringerung des Risikos, falls sich ein Titel möglicherweise schlechter verkaufen sollte. Es wurden 80.000 komplette Serien, insgesamt sogar mehr als 11 Mio. Bücher verkauft. In Österreich wurde diese Serie unter gleichem Namen ebenfalls vertrieben, hier von der Tageszeitung Der Standard, an welcher der Süddeutsche Verlag bis 2008 mit 49 Prozent beteiligt war.

Beginnend mit Frühstück bei Tiffany (Truman Capote) stockte man ab 21. April 2007 weitere 50 Bände auf (je einen Euro teurer).

Nach dem gleichen Muster wurde am 20. Oktober 2004 eine CD-Klassik-Edition gestartet, der Klavier Kaiser, eine Sammlung von 20 CDs, bei der 14 Pianisten, darunter Daniel Barenboim, Alfred Brendel und Glenn Gould vom Musikkritiker Joachim Kaiser besprochen werden. Begleitet wird diese Aktivität zusätzlich von Hörfunksendern. Bis April 2005 wurden hier 75.000 Ausgaben verkauft. Die SZ Klassik wurde Ende Oktober 2006 um die Jahrhundert Geiger erweitert, Aufnahmen von 16 großen Geigern.

Mit diesen Zusatzaktivitäten, die gleichzeitig Werbung bei den potentiellen Zielgruppen machen, erlöste die SZ im Jahr 2004 zusätzliche Umsätze von 26 Mio. Euro (SZ vom 23. April 2005).

Am 5. März 2005 startete die SZ-Cinemathek, eine Sammlung von 100 Kinofilmen großer Regisseure auf DVD.[39][40][41] Begleitend wird in der Wochenend-Ausgabe der Süddeutschen Zeitung der aktuelle Film von bekannten Personen aus der Filmwelt, wie z. B. Caroline Link und Volker Schlöndorff besprochen. Alles läuft ab nach dem Muster der SZ-Bibliothek inkl. Freiexemplar zum Start für jeden Käufer. Hier wurden bis Mitte April 2005 bereits 20.000 komplette Serien und insgesamt 600.000 DVDs verkauft. (Zu einer kritischen Einschätzung dieser Sammlung siehe Artikel Filmgeschichte.) Mittlerweile wurde die Cinemathek ergänzt um die SZ-Junge Cinemathek, SZ-Cinemathek Screwball Comedy, SZ-Cinemathek Série Noire, SZ-Cinemathek Traumfrauen, SZ-Deutsche Thriller, SZ-Politthriller und SZ-Berlinale.

Im Juni 2005 ging es weiter mit der SZ-Diskothek, im September mit der Kinderbuchreihe Junge Bibliothek, im Januar 2006 mit der SZ-Kriminalbibliothek; es erschien rechtzeitig zur Fußball-WM 2006 die SZ-WM-Bibliothek, im Herbst 2006 die Hörbuchedition SZ-Bibliothek der Erzähler, im Oktober 2006 die SZ-Vinothek, die Wein verkauft.

Unter der Rubrik Süddeutsche Zeitung Edition werden verschiedenste Bücher auf den Markt gebracht, teils bestehend aus Zweitverwertungen der Redaktionsarbeit (Streiflicht, Reportagen von Seite drei).

Mit der Süddeutsche Zeitung Mediathek (seit 2007: Süddeutsche Zeitung Shop) wurde ein Online-Versandhändler eingerichtet, der die oben genannten Objekte, unter Umgehung des Handels, direkt an die Endkunden vertreibt.

Im Frühjahr 2011 erschienen zum ersten Mal zehn Bände der Südddeutsche Zeitung Bibliothek Graphic Novels (darunter u. a. Persepolis von Marjane Satrapi),[42] gefolgt von weiteren zehn Bänden im Jahr 2012 (darunter u. a. Sandman von Neil Gaiman).[43] Die Reihe erfuhr im März des folgenden Jahres eine Fortsetzung um acht neue Bände, in denen Krimis präsentiert wurden (darunter u. a. From Hell von Alan Moore und Eddie Campbell).[44]

Weitere Verlagsprojekte[Bearbeiten]

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Adventskalender für gute Werke der Süddeutschen Zeitung e. V.[Bearbeiten]

1948 initiierte Werner Friedmann die Spendenaktion der Süddeutschen Zeitung zur Unterstützung bedürftiger Familien und Einzelpersonen, die jedes Jahr vor Weihnachten in der SZ zu Spenden aufruft. Von 1953 bis 1959 und in den 1970er Jahren hatte Karin Friedrich die Leitung der SZ-Hilfsaktion.[45] Im Jahr 2008 wurden fast 5,6 Millionen Euro von Lesern der Süddeutschen Zeitung für einen guten Zweck gespendet.

Haus der Gegenwart[Bearbeiten]

Das Haus der Gegenwart ist das Ergebnis eines gleichnamigen Architekturwettbewerbs und ein experimentelles Wohngebäude auf dem Gelände der Bundesgartenschau 2005 in München wurde in Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt München, der Bayerischen Hausbau GmbH und der Fördergesellschaft Landespflege Bayern e. V. als gemeinnütziges Projekt durch das Süddeutsche Zeitung Magazin realisiert.

Preisträger der Süddeutschen Zeitung bei Journalistenpreisen[Bearbeiten]

Theodor-Wolff-Preis

Henri-Nannen-Preis

Wächterpreis der deutschen Tagespresse

Axel-Springer-Preis

  • 2006: Steffen Kraft
  • 2007: Redaktionsteam Jetzt.de

Grimme Online Award

  • 2006: Jetzt.de

Süddeutsche Zeitung und Hochhausdebatte[Bearbeiten]

SV-Hochhaus, Zentrale des Süddeutschen Verlags in Zamdorf

Im Jahr 2004 wurde die SZ selbst Gegenstand kommunalpolitischer Auseinandersetzungen in München. Es ging um den Neubau der Konzernzentrale in München-Zamdorf. Das Gebäude sollte als Hochhaus entstehen. Gegen die städtebauliche Auswirkung dieses und weiterer Hochhäuser sperrte sich jedoch eine Bürgerinitiative um die Ex-Oberbürgermeister Georg Kronawitter und Hans-Jochen Vogel. Ein durch sie initiierter Bürgerentscheid brachte am 21. November 2004 schließlich die Entscheidung: Mit 50,8 Prozent der Stimmen entschieden die Münchner, dass in der Stadt kein Hochhaus höher sein darf als die Frauenkirche.[49] Für den Süddeutschen Verlag bedeutete dies eine Überarbeitung der Pläne für die neue Konzernzentrale. Das SV-Hochhaus wurde schließlich mit einer Höhe von 99,95 Metern gebaut.

Verkaufte Auflage von Tageszeitungen in München[Bearbeiten]

Titel Ausgabeort Verkaufte Auflage Mo–Fr[50] Verkaufte Auflage Sa[50]
Süddeutsche Zeitung Gesamtausgabe 418.415 535.250
Süddeutsche Zeitung Landeshauptstadt München 117.486 137.830
tz Landeshauptstadt München 104.391 127.887
Abendzeitung Landeshauptstadt München 100.856 114.547
Bild Landeshauptstadt München 66.378 57.507
Münchner Merkur Landeshauptstadt München 26.864 27.982

Verbreitung von Tageszeitungen in München[Bearbeiten]

Nationale Reichweite der in München erscheinenden Tageszeitungen
Medium 2005 2009 2013
Süddeutsche Zeitung 1.161.000 1.160.000 1.431.000
tz 298.000 335.000 256.000
Abendzeitung 280.000 233.000 210.000
Bild München 406.000 379.000 331.000
Münchner Merkur 703.000 722.000 723.000
Leser-Reichweiten in Deutschland laut Media-Analyse Pressemedien 2005, 2009 und 2013

Literatur[Bearbeiten]

  • Süddeutsche Zeitung. Rösl, München 1859, 1 (1. Okt.) – 1860, 345 (13. Dez.)
  • Süddeutsche Zeitung. Münchner neueste Nachrichten aus Politik, Kultur, Wirtschaft, Sport. Süddeutscher Verlag, München 1.1945, 1ff. (24. Aug.) ISSN 0174-4917
  • (daneben erschienen und erscheinen diverse regionale Ausgaben, Sonderausgaben und ihre Vorläufer, zeitlich begrenzt)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Süddeutsche Zeitung – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. laut IVW, zweites Quartal 2014, Mo–Sa (Details und Quartalsvergleich auf ivw.eu)
  2. Michael Brenner: Rückblende 1949: Antisemitismus in der »Süddeutschen Zeitung« Jüdische Allgemeine Zeitung vom 8. November 2012
  3. a b c „‚SZ‘-Abwanderung. Keine Verlustängste“, Der Tagesspiegel, 26. März 2001
  4. Der Lauf der Dinge. Gleich drei führende „FAZ“-Feuilletonisten wechseln zur „Süddeutschen“, Berliner Zeitung, 7. Februar 2001
  5. „Offline“, Die Zeit, Nr. 7, 2001
  6. Groß-Projekt: „Süddeutsche Zeitung“ erwägt Sonntagsausgabe. kress.de, 17. Juli 2006
  7. Süddeutscher Verlag legt Pläne für Sonntagszeitung für unbestimmte Zeit auf Eis auf horizonte.net, 12. Nov 2008
  8. „FAZ“ und „SZ“ gegen Perlentaucher: Urteil im November. In: Die Welt, 12. Oktober 2006
  9. Klagen abgewiesen, Perlentaucher, 23. November 2006
  10. Kurt Kister: Die gute Zeitung hat Zukunft - Neues Layout für die gedruckte SZ, sueddeutsche.de vom 9. Juli 2012.
  11. Carsten Matthäus: Layout-Reform der SZ: Was sich ändert - und was bleibt, sueddeutsche.de vom 8. Juli 2012.
  12. Andrian Kreye: Grundrauschen - Neue Schriften in der gedruckten SZ, sueddeutsche.de vom 8. Juli 2012.
  13. laut IVW, (Details auf ivw.eu)
  14. laut IVW, zweites Quartal 2014, Mo–Sa (Details und Quartalsvergleich auf ivw.eu)
  15. laut IVW, jeweils viertes Quartal (Details auf ivw.eu)
  16. Jakobs wird Chef von Sueddeutsche.de. In: HORIZONT.NET. 11. Dezember 2006, abgerufen am 12. Dezember 2010.
  17. Stefan Plöchinger wird neuer Chef von Sueddeutsche.de. Horizont.net. 23. Dezember 2010. Abgerufen am 2. Januar 2012.
  18. IVW-Ausweisung sueddeutsche.de. IVW. Abgerufen am 2. Dezember 2011.
  19. Bezahlpläne: Süddeutsche.de will Paid Content wagen, Horizont.net, abgerufen am 24. Mai 2014
  20. In eigener Sache Diskussion braucht Qualität. In: Süddeutsche Zeitung. 7. Dezember 2007, abgerufen am 11. Juli 2012 (deutsch).
  21. Netzwelt-Ticker. spiegelonline, 10. Dezember 2007
  22. http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/eintrag.php?id=1965
  23. Schöner, schlichter, besser SZblog vom 2. Januar 2012
  24. Opulenter, innovativer, lesbarer, SZblog vom 26. November 2012.
  25. Facelift in anderthalb Jahren - Werkstattbericht zum neuen Layout, SZblog vom 26. November 2012.
  26. Schweigen ist Gold, zeit-online, abgerufen am 12. Juli 2011
  27. SZ-Redaktionsstatut, zitiert nach Maaßen, Ludwig: Die Zeitung: Daten – Deutungen – Porträts. Heidelberg 1986. S. 95.
  28. Die Presse in Deutschland, Cultura21-Institut, Davide Brocchi. Köln 2007, S. 7., abgerufen am 11. Juli 2011
  29. Die Geheimpapiere der Atomlobby: Teil 2 von Herbst 2009. In: die tageszeitung. 28. Oktober 2011, abgerufen am 30. Oktober 2011 (PDF; 3,5 MB).
  30. Kernenergie: Wie die Atomlobby den Ausstieg vom Ausstieg vorbereiten ließ. In: Der Spiegel. 29. Oktober 2011, abgerufen am 30. Oktober 2011.
  31. Martin Kaul, Sebastian Heiser: Die Süddeutsche Zeitung und die Kinderkrebsstudie. In: die tageszeitung. 30. Oktober 2011, abgerufen am 30. Oktober 2011.
  32. Klappentext der Buchausgabe
  33. https://www.otto-brenner-stiftung.de/fileadmin/user_data/stiftung/Aktuelles/AH63/AH63_Zusammenfassung.pdf
  34. http://www.taz.de/!145318/
  35. https://www.freitag.de/autoren/jan-jasper-kosok/die-sz-schliesst-ihre-kommentarfunktion
  36. a b Die Gestaltung der SZ im Wandel der Zeit. Süddeutsche Zeitung, 9. Juli 2012, Seite 5.
  37. Carsten Matthäus: Layout-Reform der SZ – Was sich ändert - und was bleibt
  38. Andrian Kreye: Neue Schriften in der gedruckten SZ – Grundrauschen. Süddeutsche Zeitung, 9. Juli 2012, Seite 5.
  39. Übersicht aller Titel auf den Seiten des SZ-Shops
  40. Liste der Titel Nr. 1 bis 50 (PDF; 341 kB)
  41. Liste der Titel Nr. 51 bis 100
  42. SZ Bibliothek Graphic Novels I, 1. November 2012
  43. SZ Bibliothek Graphic Novels II, 1. November 2012
  44. SZ Bibliothek Graphic Novels Krimi, 15. März 2013
  45. Karin Friedrich: Zeitfunken. Biographie einer Familie. Beck-Verlag, München 2000, S. 291 ff.
  46. http://www.bdzv.de/preisverleihung2010.html
  47. Henri-Nannen-Preis: Preisträger 2005
  48. http://www.henri-nannen-preis.de/presse_2010.php?id=74
  49. „Hochhausdebatte in München“ (Version vom 5. Dezember 2004 im Internet Archive)
  50. a b IVW Verbreitungsanalyse: IVW Verbreitungsanalyse Online Mai 2009.

48.137211.6357Koordinaten: 48° 8′ 13,9″ N, 11° 38′ 8,5″ O