Abd al-Chaliq Mahdschub

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Abd al-Chaliq Mahdschub (arabisch ‏عبد الخالق محجوب‎ ʿAbd al-Chāliq Mahdschūb, DMG ʿAbd al-Ḫāliq Maḥǧūb, in ägyptischer Aussprache: ʿAbd al-Chāliq Mahgūb; Alternativschreibweisen Abdel Khaliq Mahjoub bzw. Abdel Khaliq Mahgoub) (* 23. September 1927 in Omdurman; † 28. Juli 1971 in Khartum) war ein sudanesischer Politiker.

Während des Studiums an der Universität Kairo schloss Mahdschub sich der Unabhängigkeitsbewegung an.

Seit 1949 war er Generalsekretär des ZK der Sudanesischen Kommunistischen Partei (SKP). 1958 wurde Mahdschub zum Vorsitzenden der 1953 gegründeten Partei Antiimperialistische Front. Zwischen April 1967 und Mai 1969 war Mahdschub Abgeordneter der Konstituante von dem Block Union der sozialistischen Kräfte. Von April bis August 1970 ließ Präsident Numeiri Mahdschub nach Ägypten deportieren, duldete dann aber wieder das politisches Wirken der SKP, obwohl Parteien in Sudan verboten waren.

Mahdschub wurde für seine angebliche Verstrickung in den Umsturzversuch der linken Offiziere gegen den Präsidenten Dschafar Muhammad an-Numairi am 19. Juli 1971 verhaftet und später hingerichtet. Die SKP wurde verboten.

[Bearbeiten] Literatur

  • Rogaia Mustafa Abusharaf: Marx in the Vernacular: Abdel Khaliq Mahgoub and the Riddles of Localizing Leftist Politics in Sudanese Philosophies of Liberation. South Atlantic Quarterly, 108:3, 2009, S. 483–500
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