Abrieb

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Unter Abrieb (auch Abrasion genannt) versteht man den durch Gebrauch oder Transport entstandenen Materialverlust an der Oberfläche von Lacken, Geweben und anderen Stoffen. Der Abrieb wird durch mechanische Beanspruchung, beispielsweise Reibung, verursacht und erzeugt meist sehr kleine Partikel (Staub). In der Materialwissenschaft gilt er als Verschleiß.[1]

Im Straßenbau besitzt der Abrieb der Fahrbahnoberfläche infolge der Verkehrsbeanspruchung eine wichtige Funktion. Durch das Befahren neu hergestellter Fahrbahnbefestigungen aus Asphalt kommt es zu einem feinteiligen Substanzverlust der Oberfläche. Dieser Vorgang führt zum allmählichen Abtrag des oben liegenden Bindemittelfilms und erhöht damit die Griffigkeit der Oberfläche merklich.

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Fritz Röthemeyer, Franz Sommer: Kautschuktechnologie, Carl Hanser Verlag München Wien, 2. Auflage, 2006, S. 518-520, ISBN 978-3-446-40480-9.