Agostini Salvago

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Agostini Salvago OP, auch Agostino, (* Chios, Ägäisches Meer; † 30. September 1567[1]) war ein römisch-katholischer Erzbischof von Genua.

Agostini entstammte der genuesischen Adelsfamilie Salvago[2] und wurde auf der Insel Chios geboren, die von 1346 bis 1566 eine genuesische Kolonie war.[3][4] Er trat dem Dominikanerorden bei. Er war ein bekannter Theologe seiner Zeit und Teilnehmer des Konzils von Trient.

Er war von 1553 bis 1559 Bischof von Accia. 1559 ernannte ihn Papst Paul IV. zum Erzbischof von Genua.[5] Sein Nachfolger wurde Cipriano Pallavicini.

Er wurde in der Kathedrale von Genua beigesetzt.[5]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Michele Bruzzone: „Il Monte di Pietà di Genova: 1483-1810, cenni storici“ Band 3, Società ligure di storia patria 1908
  2. Christoph Weber: „Die päpstlichen Referendare 1566-1809: Chronologie und Prosopographie“ Band 3, Anton Hiersemann 2004
  3. Giovanni Battista Spotorno: „Storia letteraria della Liguria“, 1825, Seite 167
  4. The History of Chios: The Greek-Genoese Society, abgerufen am 15. Juli 2010
  5. a b Giovanni Battista Semeria: „Secoli cristiani della Liguria, ossia, Storia della metropolitana di Genova“, 1843, Seite 207


Vorgänger Amt Nachfolger
Pietro Affatato Bischof von Accia
1553–1559
Giulio Superchio
Gerolamo Sauli Erzbischof von Genua
1559–1567
Cipriano Pallavicini